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Die Sportredaktion lässt sich in die Karten gucken / Schweinsteiger der teuerste Einkauf / Mitarbeiter-Spiel der Dewezet

Von Butt bis Raúl: Das ist unsere Bundesliga-Traumelf

Fußball. Der Countdown läuft. Noch vier Tage, dann brennt wieder die Luft, und Fußball-Deutschland hat endlich sein liebstes Kind wieder: die Bundesliga. Da wir aber nicht selber mitspielen können, wollen wir wenigstens mitbestimmen, wer aufgestellt wird. Und was bietet sich da an? Eben, der neue Bundesliga-Trainer der Dewezet. Nicht nur Sie, liebe Leser, sind und waren bislang im Kaufrausch, auch wir von der Sportredaktion hatten keine Probleme, die 100 Millionen Euro auf dem Transfermarkt zu investieren. Und das ganz ohne Spielervermittler und natürlich auch außer Konkurrenz. Dafür wollen wir aber beim internen Mitarbeiter-Spiel reichlich mitmischen und im sportlichen Wettstreit mit den anderen Ressorts und unseren diversen Partnerverlagen punkten, punkten und nochmals punkten. Der Kicker ist jedenfalls bereits abonniert, schließlich wollen auch wir am Montag immer schon frühzeitig wissen, wie unsere Helden benotet wurden. Bei ihrer Aufstellung ist die Sportredaktion in erster Linie ihrer Maxime „Relativ billig, routiniert, aber gut“ gefolgt. Also haben wir auf Franck Ribéry verzichtet. 50 Millionen für den kleinen Bonaparte waren uns dann doch zu viel. Und schließlich weiß auch keiner, wie viel Bock der Franzose diesmal hat. Auch Arjen Robben kommt nicht vor, selbst wenn der noch verletzte niederländische Zauberdribbler jeden Cent seiner 38 Millionen wert ist. Aber auch so kann sich unsere Startformation sehen lassen. Im Tor gab es über Hans-Jörg Butt keine zwei Meinungen. Trotz Neuer, Adler, Wiese und Weidenfeller, der ruhige Bayern-Schlussmann aus Großenkneten hat unser Vertrauen. Bei uns muss er allerdings auch die Elfmeter schießen.

veröffentlicht am 16.08.2010 um 17:34 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 15:21 Uhr

Roland Giehr

Autor

Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Davor agieren wir mit einer Dreierkette in der Abwehr. Das reicht für die Bundesliga. Unsere Prämisse dabei: Wir wollen auch mal ein Kopfballduell gewinnen und keine Gegentore nach Ecken kassieren. Prädestiniert dafür sind Arne Friedrich vom VfL Wolfsburg, Christoph Metzelder von Schalke 04 und selbstverständlich auch die finnische Abwehr-Eiche Sami Hyppiä von Bayer Leverkusen. Allesamt zudem auch noch richtige Schnäppchen. Im Mittelfeld haben wir dann die „Geiz ist Geil-Mentalität“ schon wieder aufgegeben und mit Bastian Schweinsteiger einen richtigen Kracher verpflichtet. 24 Millionen Euro kann man für den immer besser werdenden Nationalspieler der Bayern ruhig mal ausgeben. „Schweini“ zahlt alles mit Leistung zurück, ganz sicher.

Für die Feinarbeit haben wir Ze Roberto (HSV) auserkoren. Der Brasilianer wird uns gewiss auch in seinem achten Frühling nicht enttäuschen. Für ihn gibt es in seiner letzten Saison nur noch Sommer – Winter und Kälte kennt er nicht mehr. Und er kommt auch schon einen Tag vorher aus dem Weihnachtsurlaub. Das Grobe erledigt die tschechische Lokomotive David Jarolim. Der legitime Nachfolger von Emil Zatopek hat aber eine neue Klausel in seinem Vertrag. Bei jeden Hinfaller muss der Fliegerkönig des Hamburger SV zehn Euro in die Kaffeekasse der Sportreaktion zahlen. Der kollektive Koffeinrausch lässt schon jetzt grüßen.

Für den jugendlichen Elan sorgt Gladbach-Gazelle Marco Reus. Der kann Tore machen und zur Not auch noch Marko Marin doubeln, wenn es denn sein muss. Das Sahnestück unserer Stammformation ist aber der Angriff.

Das eigenartigerweise in Mode gekommene Angsthasen-System mit nur einer Spitze war für die Sportredaktion aber gar kein Thema.

Wir setzen auf volle Power und drei Angreifer. Nicht fehlen darf Thomas Müller. WM-Torschützenkönig war er ja schon, diesmal ist er ein ganz heißer Kandidat für die Torjägerkrone der Bundesliga. 20 Dinger macht der mindestens und bleibt Gerd Müller damit sportlich weiter auf den Fersen. Nur singen darf er eben nicht. Bleiben noch die beiden alten Real-Granaten Raúl González Blanco und Rutgerus Johannes Martinus van Nistelrooy, genannt Ruud der Zauberer von Oss.

Die beiden Dauerknipser vom Dienst haben schon so viele Tore auf allen Ebenen des Weltfußballs geschossen, da werden doch wohl in dieser Saison auch noch ein paar für uns drin sein. Wir sind da jedenfalls ganz zuversichtlich. Und da Künstler Raúl auf Schalke unter Trainer Felix Magath auch noch zum rustikalen Medizinballschlepper Nummer eins aufgestiegen ist, hat der Spanier jetzt erst recht reichlich Karamba im Blut. Van Nistelrooy hat derweil allen hoch und heilig versprochen, wenn er verletzt ist, was nicht mehr vorkommt, dann geht er bestimmt nicht zum Wunderheiler von Robben.

Das ist die Ersatzbank: Tor: Rost (HSV), Kraft (FC Bayern). Abwehr: Oczipka (St. Pauli), Amedick (Kaiserslautern), Schmelzer (Dortmund). Mittelfeld: Carlitos (96), Takyi (St. Pauli), Gündogan (Nürnberg), Buchtmann (FC Köln). Sturm: Ebbers (St. Pauli), Allagui (Mainz) und Idrissou (Gladbach).



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