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6:1-Sieg reicht Tündern nicht zum Titel

Vize-Meisterfeier auf Mallorca

Fußball (kf/ro). Sechs blitzsaubere Tore – und ab in den Flieger. Aus der Last-Minute-Meisterschaft in der Bezirksliga wurde zwar nichts, dafür brannte der HSC BW Tündern beim 6:1-Derbytriumph in Klein Berkel noch einmal ein Feuerwerk ab und brachte sich in die richtige Feierstimmung für die Abschlussfahrt nach Mallorca.

veröffentlicht am 06.06.2011 um 09:40 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 20:21 Uhr

Fußball (kf/ro). Sechs blitzsaubere Tore – und ab in den Flieger. Aus der Last-Minute-Meisterschaft in der Bezirksliga wurde zwar nichts, dafür brannte der HSC BW Tündern beim 6:1-Derbytriumph in Klein Berkel noch einmal ein Feuerwerk ab und brachte sich in die richtige Feierstimmung für die Abschlussfahrt nach Mallorca. Ob der Jubel im blau-weißen Lager noch größer wird, entscheidet sich erst am Mittwoch. Bis dahin muss auf der spanischen Sonneninsel trotz der Wärme noch reichlich gezittert werden. Steigt Meister FC Eldagsen (4:0 gegen die SG Ronnenberg) nun auf oder doch der HSC BW Tündern als Zweiter? Das ist die Frage aller Fragen. Beantworten wird sie das Bezirksportgericht. „Wir hoffen natürlich, dass wir in die Landesliga aufsteigen“, orakelte Sprecher Karsten Leonhart. In Klein Berkel agierte der HSC von Beginn an sehr druckvoll und nahm eindrucksvoll Revanche für die zuvor erlittenen zwei Niederlagen. Mann des Spiels war Stürmer Robin Tegtmeyer, der seine Saisonausbeute mit einem lupenreinen Hattrick (70./72./75.) auf 18 Treffer schraubte. Liebegott (17./50.) und Piontek (5.) ließen sich ebenfalls nicht lange bitten. Holste (64.) gelang der Ehrentreffer für den TSV, der nun am Dienstag im Halbfinale des Bezirkspokals beim MTV Ilten antreten muss. Allerdings ohne Kapitän Sascha Herrmann, der sich einen Mittelfußbruch zuzog.

Am letzten Spieltag konnte sich Pyrmonts Trainer Andreas Loges noch einmal richtig freuen. Einen Tag nach seinem 56. Geburtstag und bei seinem letzten Auftritt auf der Trainerbank an der Südstraße überraschte ihn seine Mannschaft noch einmal mit einem 6:0 (3:0)-Sieg gegen den FC Springe. Schon in der ersten Halbzeit sorgten Daniele Luggeri (10.), Steve Diener (18.) und Yannik Pape (38.), der zwei weitere Hochkaräter ausließ, für klare Verhältnisse. Erneut Diener (60.), Gerrit Pape (68.) und Christopher Loges (81.) machten das halbe Dutzend voll. Und der Sieg hätte sogar noch höher ausfallen können. Doch nicht nur Pape hatte Abschlussschwächen bei den Kurstädtern. Die Offensivabteilung erhielt aber auch beste Unterstützung von Springes Abwehr. Die wirkte in der zweiten Halbzeit streckenweise wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen.

Steve Diener. haje


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