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Remis für Tündern zu wenig / Schmidt-Duo Pyrmonts Matchwinner / 0:1-Heimpleite für Klein Berkel

Viele Torchancen – aber nur 2:2 gegen Exten

Fußball (kf/aro). Siegfried Motzner war nach dem Abpfiff stinksauer! Beim 2:2 (1:1) gegen Eintracht Exten ärgerte sich Tünderns Coach nicht nur über die miserable Torchancenauswertung. Auch der Schiedsrichter brachte ihn mit einigen umstrittenen Entscheidungen auf die Palme.

veröffentlicht am 27.03.2011 um 20:11 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 22:41 Uhr

Fest steht: Das Remis war für Tündern zu wenig. Tim Piontek (24.) und Robin Tegtmeyer (50.) schossen den Bezirksliga-Primus zweimal in Führung, aber zum Sieg reichte es nicht. Im Angriff war die Eintracht wesentlich effektiver. Appel (42.) und Kramer (67.) machten aus drei Chancen zwei Tore. Die Motzner-Elf leistete sich im Mittelfeld viele Ballverluste und wirkte auch in der Abwehr nicht immer sattelfest. Trotzdem hatte Tündern in der Schlussphase drei Punkte auf dem Fuß. Erst scheiterte Niklas Beckmann (81.) mit einem Foulelfmeter an Extens Torhüter Christian Krohn. Wenig später verpasste Alexander Liebegott das Tor zweimal nur knapp.

Die SpVgg. Bad Pyrmont meldete sich mit einem glanzlosen 2:1-Arbeitssieg in Rinteln zurück. Die Loges-Elf hatte mehr Mühe als erwartet, denn der SC war über 90 Minuten ein mehr als gleichwertiger Gegner. Erst eine Minute vor dem Halbzeitpfiff köpfte Sebastian Schmidt nach einer Diener-Flanke das 1:0 (44.). Die Riesenchance zum Ausgleich vergab Ex-Preuße Florim Mustafa, dessen Strafstoß Pyrmonts Klasse-Keeper Stefan Schmidt an den Pfosten lenkte. Für die Vorentscheidung sorgte Kapitän Daniele Luggeri, der bei seinem Comeback einen Freistoß direkt zum 2:0 (61.) verwandelte. Als fünf Minuten vor Schluss Sebastian Wittek zum 2:1 verkürzte, hing der Sieg der Loges-Elf am seidenen Faden. Denn in der Schlussminute zeigte der Schiedsrichter erneut auf den Elfmeterpunkt: Diesmal trat Oguzhan Gök an. Auch den zweiten Strafstoß parierte Torwart Stefan Schmidt, der die drei Punkte festhielt.

Viel zu harmlos war der TSV Klein Berkel, der auch sein Heimspiel gegen Springe mit 0:1 (0:0) verlor. Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Gegen das Klein Berkeler Abwehr-Bollwerk fand der ideenlos wirkende FC lange Zeit kein Rezept. Erst in der 68. Minute musste sich TSV-Keeper Marlon Reckemeyer, der zuvor einen 16-Meter-Schuss von Ruven Klimke parierte, geschlagen geben: Nach einer Klimke- Flanke köpfte Sönke Wyrwoll, der bereits im Hinspiel dreimal traf, den Ball über Reckemeyer hinweg ins lange Eck. TSV-Coach Holger Biester sprach hinterher von einem klaren Torwart-Fehler: „Den Ball hätte Marlon beim Herauslaufen besser klären müssen“, so Biester.

Ab geht die Post: Tünderns Vladimir Bozok (links) setzt sich gegen Extens Björn Schnur durch. Foto: nls


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