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VfB wird seiner Favoritenrolle gerecht

Bad Münder. Der Favorit hat das Rennen gemacht beim Getränke-Hälbig-Cup, dem Hallenfußballturnier der TuSpo Bad Münder um die Stadtmeisterschaft. Kreisligist VfB Eimbeckhausen setzte sich im Endspiel gestern deutlich mit 6:1 gegen den FC Springe II durch. Gastgeber TuSpo gewann das kleine Finale 5:1 gegen die SG Flegessen und stellte mit Mark Lorenz und dem elffachen Torschützen Haris Hasic den besten Torwart und den erfolgreichsten Knipser des Turniers, das seine Premiere erlebte.

veröffentlicht am 18.02.2013 um 00:02 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 17:41 Uhr

Das Publikumsinteresse hielt sich noch in Grenzen, am gestrigen Finaltag kamen kaum 100 Zuschauer. TuSpo-Trainer Hakan Atangüc war dennoch zufrieden: „Wir hätten eigentlich beim ersten Mal mit noch weniger gerechnet.“ Bei den Teilnehmern kam das Turnier an: „Ein Lob an die TuSpo, dass sie den Mut hatte, das Projekt auf die Beine zu stellen“, lobte etwa Eimbeckhausens Dominik Trotz bei der Siegerehrung, „hoffen wir, dass es im nächsten Jahr so weiter geht und alle Stadtvereine wieder zusammenkommen.“

Trotz hätte Hasic im Finale fast noch die Torjägerkrone streitig gemacht. In der Schlussminute machte er seine Treffer neun und zehn zum 5:1 und 6:1. Spannung kam im Endspiel nicht auf. Anes Hot und Springes Yasin Sahin per Eigentor hatten den VfB früh mit 2:0 in Führung gebracht. Kemal Alo gelang der Anschlusstreffer, aber Ibrahim Bozkurt, der beste Spieler des Turniers, traf im Gegenzug zum 3:1. Keine Minute später traf Eimbeckhausens Spielertrainer Michael Wehmann zum 4:1 – das war die Entscheidung. Wehmann, der mit seinem Team in Bestbesetzung angereist war, war zufrieden: „Wir wollten unserer Favoritenrolle gerecht werden.“

Nur im Halbfinale gegen die TuSpo musste der VfB zittern. Nach 15 Minuten stand es 0:0, es ging ins Neunmeterschießen – Hakan Atangüc verschoss den entscheidenden Strafstoß. Spannend war auch das zweite Semifinale: Flegessens Marvan Zeaiter schaffte gegen Springe eine halbe Minute vor Schluss den Ausgleich zum 2:2 – doch zwölf Sekunden vor Schluss traf Martin Sperling für den FCS zum 3:2. Flegessen hatte schon im entscheidenden Zwischenrundenspiel um den Einzug ins Halbfinale gegen Altenhagen in der allerletzten Sekunde durch Florian Gleiss den 2:1-Siegtreffer erzielt – bei einem Remis wäre der SVA weiter gewesen.

Gleiss gelang auch im kleinen Finale der Flegesser Ehrentreffer. Hasic mit drei Treffern sowie Burak Üstbas und Aljoscha Reiss sorgten aber für einen klaren 5:1-Sieg der TuSpo.

jab



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