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Spannendes Duell im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga: Lachem gegen Bisperode

Verlieren verboten

Bezirk Hannover. Nur noch drei Spieltage in der Fußball-Bezirksliga – die entscheidende Phase ist eingeläutet! Abstiegskampf bester Güte herrscht am Sonntag (15 Uhr) am Haarweg in Lachem, wenn die SV-Fußballer zum Kreisderby gegen den TSV Bisperode auflaufen.

veröffentlicht am 15.05.2015 um 16:55 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 08:41 Uhr

Beiden Mannschaften steht das Wasser bis zum Hals. Mit dem direkten Abstieg haben zwar beide Vereine nichts mehr zu tun, aber in die ungeliebte Relegation des Tabellen-13. gegen die Vizemeister der Kreise Hameln-Pyrmont und Holzminden will keiner der beiden Kontrahenten. Deshalb gilt die Parole „Verlieren verboten“!

Lachems Trainer Tarik Önelcin erwartet zwar einen offenen Schlagabtausch mit Haken und Ösen, geht aber mit klaren Vorstellungen in die Partie: „Wir haben es in der Hand und es gibt keine Ausreden.“ Er hätte auch keine, denn selbst personell sind bis auf den Gelb-gesperrten Marco Elias alle Mann an Bord. Beim TSV fällt mit Benjamin Dreier ebenfalls nur ein gesperrter Akteur aus. So kommt der TSV keinesfalls als Punktelieferant, sondern eher mit breiter Brust aus dem Ostkreis an die Humme. Schließlich kassierte die Mannschaft von Trainer Werner Brennecke in den letzten sechs Begegnungen (2:3 in Holzminden) nur eine Niederlage. Ähnlich wie Tarek Önelcin schätzt auch Bisperodes Pressesprecher Thilo Becker die Lage ein: „Wer in den Zweikämpfen Vorteile hat, wird wohl auch das Spiel gewinnen.“

Im zweiten Kreisduell hat das Abstiegsgespenst überhaupt nichts zu suchen. Denn für den MTSV Aerzen geht es gegen die SSG Halvestorf am Sonntag (15 Uhr) am Veilchenberg zwingend um drei Punkte, wenn man sich nicht schon frühzeitig mit dem dritten Tabellenplatz anfreunden will. Allzu große Hoffnungen hegt Aerzens Pressesprecher Karsten Hoppe vor dem Derby nicht: „Ich wäre mit einem Punkt zufrieden.“ Wohl auch, weil Trainer Uwe Filla kaum mehr als eine Rumpftruppe zur Verfügung steht. Seine Verletztenliste ist lang, und dazu sitzt mit Dominic Meyer einer seiner Leistungsträger noch eine Sperre ab.

Fast völlig unbeschwert kann WTW Wallensen (So., 15 Uhr) ins Heimspiel gegen Spitzenreiter MTV Almstedt gehen. Die Ostkreis-Kicker sind in der unteren Tabellenhälfte zwar noch zwar noch nicht ganz aus dem Schneider, doch eine Niederlage gegen den Spitzenreiter würde die Wallenser nicht aus der Bahn werfen.kf



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