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Tündern im Landesliga-Derby gegen Pyrmont unter Druck

Verlieren verboten!

Bezirk Hannover. Tünderns Spielausschussobmann Hermann Giesemann gab schon gestern Vormittag grünes Licht. Das Landesliga-Derby zwischen Blau-Weiß Tündern und der SpVgg. Bad Pyrmont, das am Donnerstag noch auszufallen drohte, soll nun doch heute um 14 Uhr auf dem Hamelner Kunstrasenplatz angepfiffen werden. Die Wettervorhersage macht Giesemann jedenfalls Hoffnung: Es soll weder Schnee noch Bodenfrost geben. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zum Derby.

veröffentlicht am 06.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:47 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Wer ist Favorit? Einen klaren Favoriten gibt es in diesem Hameln-Pyrmonter Derby nicht. Das zeigt auch die Bilanz der letzten 16 Duelle: Sieben Siege für Tündern, sechs Siege für Pyrmont. Dreimal endete die Partie unentschieden. Das Hinspiel in Pyrmont gewann die Spielvereinigung nach einem 0:1-Halbzeitrückstand mit 2:1 durch einen Last-Minute-Treffer von Christopher Loges in der Nachspielzeit. Auf Kunstrasen standen sich die beiden Teams zuletzt vor fast genau einem Jahr gegenüber. Einen Sieger gab es damals nicht. Das Ergebnis: 0:0.

Wer ist besser in Form? In Topform sind beide Teams nicht. Tündern steckt nach den beiden ärgerlichen Kellerduell-Pleiten gegen Garbsen (1:2) und Pattensen (1:3) als Tabellen-13. (15 Pkt.) mitten im Abstiegskampf. Bei einer weiteren Niederlage droht die Motzner-Elf, die bereits fünf Punkte Rückstand zum rettenden Ufer hat, schon vor der Winterpause den Anschluss zu den Nicht-Abstiegsplätzen zu verlieren. Dementsprechend groß ist der Druck des Gewinnenmüssens. Die Pyrmonter haben sich zuletzt beim 5:0 gegen Alfeld den Frust von der Seele geschossen und nach zuvor 502 torlosen Minuten und fünf Niederlagen in Serie ihre Krise beendet. Als Tabellensechster (26 Pkt.) ist die Gasde-Elf im Soll.

Wer gewinnt das Derby? Die Ausgangslage ist klar: Tündern muss möglichst gewinnen, denn ein Remis wäre im Kampf um den Klassenerhalt schon fast zu wenig. Pyrmont könnte wohl auch mit einem Punkt gut leben. Eigentlich ist es – wie im Vorjahr – ein typisches 0:0-Spiel, sofern Tünderns Abwehr Pyrmonts Toptorjäger Christopher Loges (21 Saisontreffer) in den Griff bekommt.



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