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Sportgericht lehnt Protest des TSV Klein Berkel ab

"Unser Protest war zum Scheitern verurteilt"

Fußball (aro). „Die Kosten für das Sportgerichtsverfahren in Höhe von 155,30 Euro hätten wir uns auch sparen können“, schimpfte Uwe Schwerdtfeger. Der Vereinsvorsitzende des TSV Klein Berkel war mächtig angefressen, als er das Urteil des NfV-Bezirkssportgerichtes las. Sein Kommentar: „Das ist ein Witz!“ Wie berichtet, legte der TSV Klein Berkel nach der 0:2-Heimpleite gegen den TSV Eintracht Exten Protest ein und beantragte eine Neuansetzung der Bezirksliga-Partie, weil Schiedsrichter Adrian Klie selbst nach Auffassung des Sportgerichtes zweifellos einen Regelverstoß begangen hat.

veröffentlicht am 10.06.2011 um 18:27 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 20:21 Uhr

Fußball (aro). „Die Kosten für das Sportgerichtsverfahren in Höhe von 155,30 Euro hätten wir uns auch sparen können“, schimpfte Uwe Schwerdtfeger. Der Vereinsvorsitzende des TSV Klein Berkel war mächtig angefressen, als er das Urteil des NfV-Bezirkssportgerichtes las. Sein Kommentar: „Das Urteil ist ein Witz!“

Wie berichtet, legte der TSV Klein Berkel nach der 0:2-Heimpleite gegen den TSV Eintracht Exten Protest ein und beantragte eine Neuansetzung der Bezirksliga-Partie, weil Schiedsrichter Adrian Klie selbst nach Auffassung des Sportgerichtes zweifellos einen Regelverstoß begangen hat. Der Schiedsrichter verweigerte nämlich Fabian Kowalski, dessen Name aufgrund eines technischen Problems nicht in den elektronischen Spielberichtsbogen eingetragen werden konnte, die Teilnahme am Spiel, obwohl dieser nach abgelaufener Rotsperre laut Staffelleiter Karl-Heinz Gruber wieder spielberechtigt war. Der Regelverstoß allein rechtfertigt nach Auffassung des NfV-Bezirkssportgerichtes noch keinen erfolgreichen Protest. Es sei zwar durchaus nachvollziehbar, dass sich der TSV Klein Berkel durch den Regelverstoß des Schiedsrichters klar benachteiligt fühlte. Dass die Mannschaft mit Kowalski größere Siegchancen gehabt hätte als ohne ihn, sei lediglich eine nicht verifizierbare Hypothese.

Für TSV-Vereinsboss Uwe Schwerdtfeger steht fest, „dass unser Protest zum Scheitern verurteilt war. Wie sollen wir denn beweisen, dass wir mit Kowalski das Spiel gewonnen hätten?“ Deshalb hat es für ihn auch keinen Sinn, Einspruch gegen das Urteil einzulegen, „weil wir unter diesen Voraussetzungen sowieso keine Chance haben“.



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