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Auch Fusion mit Lachem ist ein Thema

Uns Uwe macht’s! Quindt ist neuer Chef beim TuS

Am wohlsten fühlte sich Uwe Quindt immer zwischen den Pfosten. Egal, ob beim TuS Hessisch Oldendorf oder auch bei der SpVgg. Preußen Hameln 07, mit der Quindt in den neunziger Jahren sogar noch einmal den Aufstieg in die Regionalliga Nord feiern konnte. Doch nun hat sich der Ex-Torhüter, der 2009 im Waldstadion sogar noch einmal als brandgefährlicher Torjäger für den TuS auflief, in eine völlig andere Richtung orientiert.

veröffentlicht am 29.11.2012 um 19:09 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:25 Uhr

Klaus Frye

Autor

Sportreporter zur Autorenseite

Quindt, den es schon vor 26 Jahren vom TSV Havelse an die Weser zog, ist seit wenigen Tagen neuer Vorsitzender beim TuS Hessisch Oldendorf. Damit hat er eine Position übernommen, die beim Traditionsverein seit fast zwei Jahren vakant war. Aber nicht nur, um eine Lücke in der Vereinsführung zu schließen. Quindt hat mittelfristig beim Kreisligisten vor allem klare sportliche Ziele: „Eine Rückkehr in die Bezirksliga kann ich mir durchaus vorstellen.“ Denn mit Mittelmaß in der Kreisliga wird er sich auf Dauer bestimmt nicht zufriedengeben, schließlich hat er mit den TuS-Kickern schon in der Verbandsliga um Punkte gekämpft.

Doch erst einmal ist für den neuen Vereinschef wichtig, dass sich der TuS in der Kreisliga fest etabliert: „Einen Schritt nach dem anderen. Entscheidend ist, dass wir in dieser Saison unseren Platz in der oberen Tabellenregion halten und die Spieler auch für die kommende Spielzeit an uns binden können.“ Um tatsächlich mal wieder Bezirksligaluft schnuppern zu können, sind für Quindt deshalb nicht nur sportliche Dinge zu regeln: „Wenn wir hier mehr erreichen wollen, müssen wir für den Verein natürlich auch finanziell eine bessere Grundlage schaffen.“

Deshalb schließt der TuS-Vorsitzende die Zusammenarbeit – sogar eine mögliche Fusion – mit anderen Vereinen nicht aus. „Man muss mit Weitblick arbeiten und deshalb alle Optionen prüfen“, machte Quindt deutlich. Deshalb wird er auch ein Gespräch mit dem SV Lachem nicht auf die lange Bank schieben. Denn für den TuS-Chef ist klar, dass in Zukunft ohne Zusammenarbeit und Kooperationen zwischen den Vereinen sportlich kaum noch etwas zu bewegen sein wird. Obwohl sein Verein gut aufgestellt ist, und die Vorstandsarbeit auf mehrere Schultern bestens verteilt wurde.



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