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Ünsal, Magerkurth, Klimke und Stellmacher bald wieder Hamelner?

Um diese Ex-Preußen buhlt 07

Hameln. 2. Kreisklasse – nein danke! Fußball-Traditionsklub FC Preußen Hameln 07 will schnell wieder raus aus der ungeliebten sportlichen Versenkung und erfolgreichere Zeiten einläuten. Die glanzvolle Ebene von früher dürfte zwar für immer und ewig stolze Vereinsgeschichte bleiben, aber ein paar Etagen höher darf und soll es in Zukunft schon gehen.

veröffentlicht am 13.03.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:27 Uhr

Roland Giehr

Autor

Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Hinter den Kulissen des einstigen Drittligisten wird bereits akribisch an einer spektakulären Rückholaktion ehemaliger Spieler gearbeitet. Mittendrin im Geschehen ist der neue Manager Toni Kierakowitz, der keine Mühen scheut und kräftig die Telefondrähte glühen lässt. Zum Objekt der Begierde gehören nach Dewezet-Informationen mit Bastian Stellmacher, Özcan Ünsal, Maximilian Magerkurth und Ruven Klimke unter anderem auch vier ehemalige Oberligaspieler.

Das wollte Kierakowitz („Ich kommentiere im Moment keine Namen“) zwar nicht bestätigen, stellte aber fest, „dass er bereits mit vielen Spielern Kontakt aufgenommen hat“. Kein Wunder, denn die Liste der ehemaligen Preußen-Akteure ist lang. Sehr lang. Der ebenfalls in der Gerüchteküche gehandelte Sebastian Schmidt wird allerdings nicht zurückkehren. Vorerst jedenfalls. Das betrifft auch seinen Bruder Stefan. „Wir verfolgen die Dinge zwar aus der Entfernung, haben aber schon in Bad Pyrmont für die neue Saison zugesagt“, gab der Kapitän der Spielvereinigung Auskunft. Im Fall von Maximilian Magerkurth, der zu Oberligazeiten sogar kurzfristig ins Blickfeld des Bundesligisten VfL Wolfsburg gerückt war, liegen die Dinge wohl etwas anders. Die Bestätigung seines Wechsels von Inter Holzhausen zum FC Preußen dürfte nur eine Frage der Zeit sein. Gleiches gilt auch für Özkan Ünsal. Der Mittelfeld-Allrounder von RW Hessisch Oldendorf steht ganz oben auf der 07-Wunschliste. Natürlich auch die beiden Defensivspezialisten Bastian Stellmacher und Ruven Klimke, auch wenn der sich im Moment nur auf den Abstiegskampf mit dem FC Springe konzentrieren will. „Ich denke vielleicht mal darüber nach“, ließ der 28-Jährige die Dinge offen. Auch Stellmacher hat sich noch nicht entschieden, ob er in Bisperode bleibt oder wieder ein Preuße wird. Ungeachtet der Personaldiskussionen bereitet Trainer Marcel Pöhler sein jetziges Team auf die Rückrunde in der 2. Kreisklasse vor. Und da beginnt am Freitag bei Wallensen II der momentane Alltag.

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