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Trainer Stefan Siekmann hat noch neun Spiele um die Eintracht zu retten / Halbzeit-Bilanz

Uhr tickt: Afferde als Absteiger auf die Insel?

Tick-Tack! Die Uhr auf der Homepage von Eintracht Afferde tickt unermüdlich weiter. Noch 63 Tage bis zum Abflug. Wohin? Natürlich auf die Insel, angesagt ist die Abschlussfahrt nach Mallorca.

veröffentlicht am 22.03.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:49 Uhr

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Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Tick-Tack! Die Uhr auf der Homepage von Eintracht Afferde tickt unermüdlich weiter. Noch 63 Tage bis zum Abflug. Wohin? Natürlich auf die Insel, angesagt ist die Abschlussfahrt nach Mallorca. Kann aber durchaus sein, dass die Eintracht dann auch schon den Abflug aus der Kreisliga gemacht hat und am 25. Mai als Absteiger in Spanien landet. Aber ein vermeintlicher Frust unter Palmen kann noch warten, ebenso auch ein möglicher Super-Gau für ein Team, das eigentlich im oberen Mittelfeld der Liga mitspielen wollte. Denn kurioserweise steht nach der Rückkehr aus dem Süden noch der letzte Spieltag am 2. Juni gegen den VfB Eimbeckhausen an. Und da könnte noch einiges passieren.

Neunmal darf der Millenium-Meister von 2000 noch ran. Das sind für Kapitän Sebastian Mour und seine Mitstreiter neun Endspiele, um die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu holen. Ein Anfang wurde mit dem 1:0-Erfolg bei Tündern II bereits gemacht. Saisonausbeute nach dem 21. Spieltag: 12 Zähler.

Das war der erste Auswärtssieg einer bislang verkorksten Saison, die schon mit einem großen Missverständnis begann. Der neue Trainer Thomas Piepho fand keinen Draht zur Mannschaft und verabschiedete sich schnell wieder vom Eintracht-Weg.

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  • Nicht zu beneiden: Afferdes Torhüter Tino Masur. Foto: nls

Für ihn übernahm Urgestein Stefan Siekmann, der dem Klub schon seit 16 Jahren als Spieler, Funktionär und nun auch noch als Trainer dient. Doch trotz aller Bemühungen ist es auch dem 39-Jährigen noch nicht gelungen, die Afferder Misere in den Griff zu bekommen.

Ein großes Problem ist zweifellos die Heimschwäche. Die Plastikwiese, einst ein Pfand früher Eintracht-Teams, hat ihren Zauber längst verloren. 40 Gegentore und nur sieben Punkte in elf Heimspielen sprechen eine klare Sprache. Auswärts gab es weniger Einschläge (27) bei Torhüter Tino Masur und Co., aber auch nur fünf Punkte. Auch vorne hapert es. Jetzt erst recht, wo sich auch noch Torjäger Markus Nickel nach Bisperode verabschiedet hat.



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