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Überraschendes Kreisliga-Comeback von Philipp Gasde

Nach langer Zeit trug er mal wieder das Latferder Trikot: Beim 5:1-Heimsieg der SG Latferde/Hajen gegen den TSV Bisperode feierte Philipp Gasde überraschend sein Kreisliga-Comeback. „Philipp ist aufgrund unser vielen angeschlagenen Spieler kurzfristig eingesprungen“, so SG-Coach Werner Brennecke.

veröffentlicht am 24.10.2021 um 19:40 Uhr

BW Tündern U23 – TSV Großenwieden 8:3 (5:1).

Tünderns Reserve marschiert weiter. Gegen den TSV Großenwieden zeigten die stark verstärkten „Schwalben“ eine gute Offensivleistung. „Wir sind sehr zufrieden. Wir hatten Respekt vor dem Gegner, der vor allem in der Offensive sehr gut besetzt ist. Wir haben heute ein Bombenspiel gemacht und hochverdient gewonnen“, freute sich Trainer Alexander Liebegott. Bereits früh drückten die Hausherren dem Spiel ihren Stempel auf. Nach einem sehenswerten Spielaufbau aus der Innenverteidigung heraus traf Ugur Aydin bereits nach acht Minuten zur Führung. Zwei Minuten später hatte Flamur Dragusha nach Vorlage von Aydin leichtes Spiel und musste nur noch einschieben. In der Folgezeit zeigte auch der TSV seine Qualitäten und kam durch Daniel Wins zum Anschluss. Kurz danach hatte Wins die Riesenchance aufs 2:2, traf per Kopf aber nur den Pfosten. „Da hatten wir großes Glück. Wir haben kurz nachlässig agiert, da hätte Großenwieden durchaus ausgleichen können“, berichtete Liebegott. Bis zur Halbzeit spielte Tünderns Verstärkung aus dem Oberliga-Kader dann Alleinunterhalter. Aydin (2) und Dragusha schraubten das Ergebnis auf 5:1 in die Höhe. Nach dem Seitenwechsel komplettierte Wins seinen Dreierpack und brachte leichte Hoffnung aus Großenwiedener Sicht zurück. Fast im Gegenzug traf Dominik Herrmann zum 6:3, bevor der überragende Dragusha in der Schlussphase seinen Viererpack komplett machte. „Wir haben Großenwieden mit dem schnellen 6:3 den Zahn gezogen. Das war sehr wichtig. Der Sieg ist natürlich verdient“, so Liebegott, der sich über eine geschlossene Mannschaftsleistung freuen durfte.

Tore: 1:0 Ugur Aydin (8.), 2:0 Flamur Dragusha (10.), 2:1 Daniel Wins (26.), 3:1 Aydin (32.), 4:1 Aydin (35.), 5:1 Dragusha (45.), 5:2 Daniel Wins (47.), 5:3 Wins (63./Strafstoß), 6:3 Dominik Herrmann (65.), 7:3 Dragusha (67.), 8:3 Dragusha (90.).

SpVgg. Bad Pyrmont II – TuS Rohden-Segelhorst 4:1 (4:0).

Pyrmonts Landesliga-Reserve wurde ihrer Favoritenrolle gerecht. Gegen den abstiegsbedrohten Gast aus Rohden gewann die Zahirovic-Elf mit 4:1. Dabei legten die Hausherren los wie die Feuerwehr und lagen bereits nach zehn Minuten durch zwei Tore von Andrej Felker und Silas Kücking mit 2:0 in Front. „Das waren zwei schön heraus gespielte Tore. Wir haben nach einem Ballgewinn und schnellem Umschaltspiel die Tore stark gemacht“, lobte Trainer Eldar Zahirovic. Bis zur Halbzeit merkte man der Spielvereinigung die Spielfreude an. Zunächst traf Marlon Opitz nach einer Ecke per Hacke, bevor Jannis Thielke kurze Zeit später den Halbzeitstand erzielte. Im zweiten Durchgang passierte nicht mehr viel. „Wir haben einen Gang runtergeschaltet und kamen nicht mehr zu Torchancen. Rohden hat sich auf das Verteidigen konzentriert und hat das auch gut gemacht“, so der Trainer der Hausherren. In der Schlussminute kamen die Gäste nach einem individuellen Fehler der Kurstädter noch zum Ehrentreffer. „Der war aufgrund der kämpferischen Leistung von Rohden auch verdient“, lobte der Trainer der Hausherren.

Tore: 1:0 Andrej Felker (2.), 2:0 Silas Kücking (10.), 3:0 Marlon Opitz (25.), 4:0 Jannis Thielke (31.)., 4:1 (90.).

WTW Wallensen – TSG Emmerthal 1:1 (1:0).

Im Verfolgerduell trennte sich der WTW von der TSG Emmerthal Unentschieden. „Das geht auch so in Ordnung. Wir waren in der ersten Halbzeit ein wenig stärker, Emmerthal war dann im zweiten Durchgang überlegen“, berichtete WTW-Sprecher Dominik Heintz. Bereits nach acht Minuten ereignete sich das erste der wenigen Highlights, als Emmerthals Luca Schulz einen Nachschuss nach einem Freistoß an die Latte schoss. Kurze Zeit später entschied der Unparteiische auf Strafstoß nach einem Handspiel eines TSG-Verteidigers. Die Chance aus elf Metern verwandelte Linus Schnack sicher zur Führung. In der Folgezeit waren die Hausherren weiter leicht tonangebend, kamen dabei aber nicht wirklich zu guten Chancen, so dass es mit der knappen Führung in die Halbzeit ging. Im zweiten Durchgang wurde die TSG immer stärker und kam nach einer guten Stunde zu einer Doppelchance. Diese vereitelte jedoch WTW-Keeper Nicolas Franzmann in Zusammenarbeit mit Lukas Grunau. Sieben Minuten später waren dann allerdings beide machtlos, als Jean-Pierre Albe nach einem Rückpass von der Grundlinie nur noch den Fuß hinhalten musste und somit den Ausgleich erzielte, der zugleich den Endstand bedeutete. „Es war das erwartet umkämpfte Spiel. Es ging gut zur Sache, war aber nie unfair. Das Spiel war nicht wirklich ansehnlich und hatte kaum Torchancen“, so Heintz, der von einer gerechten Punkteteilung sprach.

Tore: 1:0 Linus Schnack (16./Strafstoß), 1:1 Jean-Pierre Albe (67.).

SG Hajen/Latferde – TSV Bisperode 5:1 (1:1).

Am Ende wurde es deutlich. Die Spielgemeinschaft aus der Gemeinde Emmerthal setzte sich mit 5:1 gegen den Gast aus Bisperode durch. Dabei sah es zunächst nicht nach einer so klaren Sache aus. „Wir haben uns in der ersten Halbzeit sehr schwer getan. Bisperode hat es allerdings auch gut gemacht“, meinte SG-Coach Werner Brennecke. In der 20. Minute bekamen die Gäste nach einem Foulspiel von SG-Torwart Rouven Gasde einen Strafstoß zugesprochen, den Robert Voss sicher zur Führung verwandelte. Lediglich fünf Minuten später hatten die Hausherren durch Tim Schrader, der nach einem individuellen Fehler der Bisperoder Defensive leichtes Spiel hatte, die passende Antwort parat. In der Folgezeit fand die Offensive der Hausherren zu selten ein Mittel gegen den gut stehenden Gegner. „Wir haben in der Halbzeit unsere Fehler angesprochen und haben es dann wesentlich besser gemacht. Unser Spiel lief dann schneller und übersichtlicher“, freute sich Brennecke. Im zweiten Durchgang sorgten Kay-Jonas Dirnberger, Marcel Lutter und Niklas Ebeling binnen 15 Minuten für klare Verhältnisse und die Entscheidung, bevor Sebastian Meyer in der Schlussphase den Endstand markierte. „Aufgrund der zweiten Halbzeit geht das Ergebnis auch in der Höhe in Ordnung. Wir waren zum Glück ziemlich effektiv“, so der SG-Übungsleiter, der sich noch über das Comeback von Philipp Gasde freuen durfte. „Philipp ist aufgrund unser vielen angeschlagenen Spieler kurzfristig eingesprungen. Er hat das sehr zufriedenstellend erledigt.“

Tore: 0:1 Robert Voss (20. / Strafstoß), 1:1 Tim Schrader (25.), 2:1 Kay-Jonas Dirnberger (57.), 3:1 Marcel Lutter (64.), 4:1 Niklas Ebeling (68.), 5:1 Sebastian Meyer (82.).

SV Azadi Hameln – MTV Lauenstein 1:6 (0:5).

Eindeutige Sache im Weserberglandstadion. „Wir waren in der ersten Halbzeit extrem schlecht. Das muss man deutlich sagen. Lauenstein hat es dagegen clever gemacht und sehr geduldig gespielt“, resümierte Azadis Manager Yalcin Uzun. Bis zur 25. Minute ließ die Azadi-Defensive wenig zu, bevor anschließend die Tore fast im Minutentakt fielen. Zunächst trafen Timo Renziehausen, der einen Nachschuss verwertete, und Sebastian Serrano zum 2:0, bevor Frederick Giger (2) und Sören Kirchenbauer das Spiel zur Halbzeit entschieden. Im zweiten Durchgang ließ es der Gast dann etwas lockerer angehen und verwaltete zunächst das Ergebnis, bevor Hamelns Ilias Karabalidis nach 75 Minuten den Anschlusstreffer erzielte. Knapp fünf Minuten später stellte Lauensteins Bengt Brock den alten Abstand nach einem Konter wieder her. „Wir schaffen es einfach nicht, eine konstante Leistung zu zeigen. Unser Aufbäumen in der zweiten Halbzeit kam zu spät. Da war das Spiel bereits entschieden. Lauenstein hat dann aber auch nicht mehr so viel gemacht wie in der ersten Halbzeit“, meinte Uzun abschließend und hob die Leistung seines Keepers Faiz Kheder sowie des Schiedsrichtergespanns um David Frucht hervor.

Tore: 0:1 Timo Renziehausen (25.), 0:2 Sebastian Serrano (27.), 0:3 Frederick Giger (33.), 0:4 Sören Kirchenbauer (41.), 0:5 Frederick Giger (45.), 1:5 Ilias Karabalidis (75.), 1:6 Bengt Brock (85.).

Besonderes: Lauenstein verschießt Strafstoß (48.).

VfB Hemeringen – VfB Eimbeckhausen 4:2 (2:2).

Der VfB Hemeringen verschaffte sich etwas Luft im Abstiegskampf und gewann das wichtige Spiel gegen Eimbeckhausen mit 4:2. Dabei erwischten die Gäste den besseren Start und gingen durch Dominik Trotz nach zehn Minuten in Führung. Kurze Zeit später hatte Trotz die große Chance auf das 2:0, vergab aber freistehend aus elf Metern. Nach einer knappen halben Stunde kam die Heimmannschaft durch Karsten Wieneke nach einer Ecke per Kopf zum Ausgleich. Nur 120 Sekunden später lag die Mannschaft von Trainer Marco Blana wieder in Rückstand, als Spielertrainer Michael Wehmann einen individuellen Fehler zur 2:1-Führung nutze. Aber auch darauf hatte Hemeringen nach einem Standard und anschließenden Tor durch Manuel Hothan die Antwort parat. Im zweiten Durchgang wurden die Highlights zunächst weniger, ehe Torjäger Maximilian Ringleff mit seinem Doppelpack in der Schlussphase den Endstand markierte. „Das war kein schönes Spiel. Nach dem verdienten Rückstand sind wir gut zurückgekommen. Die zweite Halbzeit war dann sehr zäh. Der Sieg ist am Ende wohl verdient, aber um ein Tor zu hoch ausgefallen. Für uns zählt heute nur der Sieg“, wusste Hemeringens Sprecher Peter Reese.

Tore: 0:1 Dominik Trotz (10.), 1:1 Karsten Wieneke (28.), 1:2 Michael Wehmann (30.), 2:2 Manuel Hothan (36.), 3:2 Maximilian Ringleff (77.), 4:2 Ringleff (80.).

MTSV Aerzen II – FC Preussen Hameln 0:1 (0:1).

Ein frühes Tor durch Ansumana Colley brachte an diesem Samstag in Aerzen die Entscheidung: Preussen Hameln entführte durch einen knappen 1:0-Sieg die drei Punkte aus Aerzen. „Eigentlich wäre heute auch ein Unentschieden gerecht gewesen“, haderte MTSV-Coach Oliver Kosowski mit dem Spielverlauf. Die ersten zehn Minuten verschliefen die Gastgeber allerdings vollkommen, vor dem 0:1 hatte Sönke Wyrwoll bereits die Chance auf die Führung. In der siebten Minute fiel dann eine abgeblockte Hereingabe Colley vor die Füße, der den Ball aus 18 Metern in den Winkel jagte. „Danach waren wir die bessere Mannschaft. Wir sind vorne drauf gegangen, damit kam Preussen nicht gut klar“, so Kosowski. So richtig zwingend wurden die Aerzener jedoch nicht und so gingen die Teams mit 0:1 in die Kabinen. Auch nach der Pause kam der MTSV gut in die Partie, verlor ab der 60. Minute allerdings vollkommen den Faden – und Maximilian Specht, der einen Platzverweis kassierte. „Danach hätte Preussen den Sack auch zumachen können. In Unterzahl kamen wir nicht mehr hinten raus“, gab Kosowski zu. Kay Weddecke traf nach 67 Minuten den Pfosten, auch Lukas Reese scheiterte nur knapp. Zudem retteten die Aerzener noch zwei Mal auf der eigenen Torlinie, sodass ein höherer Sieg für die Gäste durchaus möglich gewesen wäre. „Am Ende war die Luft bei uns dann leider raus. Bis zur 60. Minute waren wir aber sehr gut im Spiel. Schade, dass wir für unsere kämpferische Leistung nicht belohnt wurden“, so Kosowski abschließend.

Tor: 0:1 Ansumana Colley (7.).

Besonderes: Platzverweis für Aerzens Maximilian Specht (60.).

Hinweis: Das Spiel von Thal gegen Grohnde ist ausgefallen.



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