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Jetzt wird es ernst für die Motzner-Elf: Vier Schicksalsduelle in Serie / Bad Pyrmont entspannt

Tünderns Zittertour durch den Keller

Tündern. Auf in den knallharten Endspurt der Fußball-Landesliga – jetzt kracht es richtig. Vor allem für den abstiegsbedrohten HSC Tündern, denn gleich viermal in Serie muss die Motzner-Elf nun gegen die direkte Konkurrenz Farbe bekennen. Überaus brisante Zeiten wie diese bezeichnet der Volksmund für gewöhnlich als Wochen der Wahrheit.

veröffentlicht am 25.04.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:27 Uhr

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Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Ob Tünderns Zitter-Tournee durch den Keller gegen Mühlenfeld, HSC Hannover, Fortuna Hannover und BW Neuhof aber tatsächlich ins Happy End führt, wird sich noch zeigen. Aber wenigstens haben Kapitän Tim Piontek und seine Mitstreiter ihr sportliches Schicksal trotz der katastrophalen Rückserie immer noch selbst in der Hand. Allerdings im Moment mit zwei Punkten Vorsprung aber auch nur ein ganz dünnes Polster auf die Abstiegsränge. Hoffen alleine wird somit nicht reichen, irgendwann muss auch mal wieder ein Sieg her.

Also, wenn nicht jetzt, wann dann? Zum Auftakt der Keller-Festspiele kommt zunächst der TSV Mühlenfeld am Samstag (16 Uhr) in die Kampfbahn. Und Tünderns Pressesprecher Karsten Leonhart kennt schon jetzt den Schlüssel zum Erfolg: „Kräfte bündeln, Fehler abstellen und gewinnen.“ Und ganz nebenbei wäre aus seiner Sicht ein Dreier auch noch aus einem ganz anderen Grund wichtig: „Ich habe Geburtstag, das wäre ein sehr schönes Geschenk.“

Wenn der fromme Wunsch nicht nur der Vater des Gedankens bleiben soll, müssen die Schwalben auf dem Platz aber erheblich mehr anbieten als zuletzt und vor allem ihre Möglichkeiten konsequent nutzen. Nicht immer bekommt man in letzter Sekunde noch einen Elfmeter und rettet damit wenigstens noch einen Zähler wie beim 1:1 gegen den OSV Hannover. Dennoch hat diese Partie Mut gemacht. „Teamgeist, Einsatzwillen und Zweikampfverhalten waren absolut in Ordnung, so kann es weitergehen“, stellt Leonhart fest. Den umgekehrten Weg wie Tündern ging die SpVgg. Bad Pyrmont in dieser Saison. Einst noch Tabellenletzter, ist das ganz große Zittern beim Aufsteiger längst vorbei und der angestrebte Klassenerhalt fast schon in trockenen Tüchern. Als Achter hat Trainer Philipp Gasde mit seiner Crew schon sieben Punkte Abstand zum Abgrund angehäuft und zudem noch den nicht unerheblichen Vorteil, in den verbleibenden sechs Punktspielen noch viermal vor heimischer Kulisse antreten zu können. Keine Frage: Da wird nicht mehr viel anbrennen. Vorerst wartet am Sonntag (15 Uhr) aber zum vorletzten Mal noch einmal die Fremde und damit die gewiss anspruchsvolle Prüfung beim Dritten Heesseler SV. Aber auch die kann Pyrmont wohl relativ entspannt angehen.



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