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Motzner-Elf will im Landesliga-Kellerduell gegen Damla Genc die Niederlagenserie endlich beenden

Tünderns Uhr tickt: Für Leonhart ist es „fünf nach zwölf“

Fußball (aro). Die Uhr tickt: Für den HSC BW Tündern ist es laut Teamsprecher Karsten Leonhart nicht fünf vor zwölf, sondern fast schon fünf nach zwölf. Man könnte auch sagen, dass der Elf von Siegfried Motzner nach der Niederlagenserie der vergangenen Wochen das Wasser bis zum Hals steht. Vor dem Kellerduell gegen das Team von Damla Genc (Samstag, 17 Uhr), das zuletzt 3:1 in Mühlenfeld gewann, ist das rettende Ufer bereits fünf Punkte entfernt.

veröffentlicht am 16.11.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 21:21 Uhr

Warum die Schwalben im Tabellenkeller herumdümpeln, ist selbst Kapitän Tim Piontek ein Rätsel. Denn auch bei der bitteren Last-Minute-Pleite in Burgdorf war der in akuter Abstiegsgefahr schwebende Tabellen-14. gegen das klar favorisierte Topteam aus Burgdorf ein durchaus gleichwertiger Gegner.

Die Tünderaner kämpften tapfer und verteidigten richtig gut, aber waren im Angriff wieder einmal viel zu harmlos. Tobias Wulfkuhle traf selbst das leere Tor nicht. Und genau das ist das Problem. Wenn Torjäger Robin Tegtmeyer (9 Saisontreffer) Ladehemmung hat, herrscht im Sturm Flaute. Außerdem kassieren die Schwalben insbesondere nach Standardsituationen zu viele Gegentore. Der Freistoß, der in Burgdorf in der Nachspielzeit zum Tor führte, ist ein Beispiel dafür. Und wenn die Tünderaner erst einmal zurückliegen oder selbst das Spiel machen müssen, haben sie Probleme. Das ist nicht neu, das war vergangene Saison auch schon so. Doch trotz des damals kleinen Kaders lief es wesentlich besser als jetzt. Die Schwalben beendeten die Saison als Neunter mit 42 Punkten auf einem einstelligen Tabellenplatz und blieben in der Rückrunde daheim ungeschlagen. Diese Heimstärke ließen Piontek & Co. zwar bisher vermissen, aber noch ist es ja nicht zu spät. Die Partie gegen Damla Genc ist laut Leonhart „ein Sechs-Punkte-Spiel, das wir unbedingt gewinnen müssen, um die Chance auf den Klassenerhalt nicht aus den Augen zu verlieren“. Für Leonhart ist es der richtige Zeitpunkt, die Negativserie zu beenden: „Wenn nicht jetzt, wann dann…?“



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