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Tündern triumphiert! Dank Neunmeter-„Killer“ Kowalski

HAMELN. 6:5-Finalsieg gegen Barsinghausen: Tündern triumphiert beim Volksbank-Benze-Cup!

veröffentlicht am 27.12.2018 um 09:51 Uhr
aktualisiert am 29.12.2018 um 23:51 Uhr

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Update 3: Was für ein Krimi im Einsiedlerbach! Am Ende war Tünderns Neunmeter-„Killer“ Kolja Kowalski der umjubelte Held im Endspiel gegen den TSV Barsinghausen. In einem spannenden Finale hatten die „Schwalben“ beim 6:5-Sieg die etwas besseren Nerven. Als Kowalski den entscheidenden Neunmeter von „Basche“ parierte, kannte der Jubel bei den Blau-Weißen keine Grenzen mehr. Somit hat die Motzner-Elf nach dem Citipost-Cup den zweiten Streich in der laufenden Hallenwaison gelandet. Nach der regulären Spielzeit stand es im Endspiel 1:1. Barsinghausen ging früh durch Jona Weißenberg in Führung. Doch der HSC zeigte sich davon nicht geschockt. Mit einer sehenswerten Einzelleistung gelang Ugur Aydin der Ausgleich. Danach verpassten beide Teams den Siegtreffer mehrfach. Somit musste das „Shootout“ entscheiden.

Schon zuvor waren beide Halbfinalspiele bis zur letzten Sekunde spannend. Im ersten Duell behielt der spätere Turniersieger gegen Hagen mit 2:1 nach Neunmeter-Schießen die Oberhand. Tündern ging durch Kris-Lennart Mülller in Front, ehe Florian Büchler für die Germanen ausglich. Im anschließenden Neunmeter-Schießen parierte Kowalski die Schüsse von Büchler und Markus Trompa. Zudem schoss Philipp Sölter über das Tor. Auf HSC-Seite machte Aydin den Finaleinzug perfekt. Auch im zweiten Halbfinale deutete alles auf ein Neunmeter-Schießen hin. Doch fünf Sekunden vor Schluss ließ Marcel Dunsing Barsinghausen gegen Halvestorf jubeln. Am Ende landete die SSG vor Hagen auf dem dritten Rang. Für den Titelverteidiger Lachem, der ohne Egcon Musliji auflief, war das Turnier bereits nach der Zwischenrunde beendet. Gegen Tündern (0:1) und Barsinghausen (1:3) gab es zwei frühe Niederlagen. Der 4:1-Sieg gegen Aerzen reichte nicht mehr zum Einzug in die Endrunde. In der Gruppe F war für Bodenwerder und Bisperode Endstation. Als bester Feldspieler des Turniers wurde André Zurmühlen von der SSG Halvestorf ausgezeichnet. Die Torjägerkrone teilten sich Luca Triebsch und Marcel Dunsing vom TSV Barsinghausen. Als Keeper wurde Kowalski, der an beiden Tagen überragend gehalten hat, ausgezeichnet. Die Besonderheit: Tünderns Schlussmann hat damit seinen Titel als Torhüter des Turniers beim Benze-Cup verteidigt. Schon 2017 bekam er die Auszeichnung.

 

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Update 2: Die Zwischenrunde beim 36. Volksbank-Benze-Cup ist komplett. Am zweiten Vorrunden-Tag ließ Titelverteidiger Lachem in Gruppe C den Gegnern keine Chance. Mit neun Punkten und 18:3 Toren wurden Fichtner & Co. souverän Gruppensieger. Das zweite Ticket für die Zwischenrunde sicherte sich Bodenwerder mit sechs Zählern. Nur gegen Lachem musste der SCM deutlich mit 1:7 geschlagen geben. Für den Gastgeber FC Preussen Hameln 07 I (3 Punkte) und den TC Hameln (0) war das Turnier nach der Vorrunde beendet. In der Gruppe D setzte sich die SSG Halvestorf souverän mit drei Siegen durch. Im letzten Spiel kam es zwischen Aerzen und Springe zu einem Endspiel. Den Hummetalern hätte bereits ein Remis zum Weiterkommen gereicht. Am Ende behielt der MTSV knapp mit 3:2 mit die Oberhand und ist damit am Samstag ebenfalls dabei. Der TSV Klein Berkel blieb dagegen punkt- und torlos. Am Samstag um 16 Uhr beginnt in der Sporthalle Einsiedlerbach die Zwischenrunde. Die Gruuppe E ist mit Barsinghausen, Tündern, Lachem und Aerzen die „Hammergruppe“. Das Endspiel ist für 20.30 Uhr angesetzt.

Update 1: Die erste Hälfte der Gruppenphase des Benze-Cops ist passé - die ersten vier Mannschaften haben sich für die Zwischenrunde qualifiziert. In Gruppe A wurde der TSV Barsinghausen seiner Favoritenrollen absolut gerecht und marschierte mit neun Zählern und 23:4 Treffern Richtung Zwischenrunde. Dahinter ließ der TSV Bisperode ebenfalls wenig Zweifel aufkommen und wurde mit großem Abstand vor der Konkurrenz Zweiter. Preussen Hameln II und Kirchbrak waren dagegen chancenlos und landeten abgeschlagen auf den Plätzen drei und vier. In Gruppe B gab es die erste Überraschung: Germania Hagen wurde vor Gruppenfavorit Tündern Erster. Im direkten Duell trennten sich beide Mannschaften 1:1, anschließend zeigten sich die Germanen treffsicherer und landeten dank des besseren Torverhältnisses auf Platz eins. Ausgeschieden sind dagegen TuS Apelern und die SG Flegessen. Am Freitag spielen die Gruppen C und D ihre Gruppen aus, ehe am Samstag die Endrunde folgt.

Vorbericht: 16 Teams, vier Gruppen und die Frage: Wer stößt Titelverteidiger SV Lachem vom Thron? Kandidaten gibt es am vom 27. bis 29. Dezember in der Halle Einsiedlerbach (Hameln) genug. In Gruppe A tummeln sich mit Vorjahresfinalist Barsinghausen, den traditionell starken Bisperodern und dem Holzmindener Kreisligist TSV Kirchbrak gleich drei Teams, die weit kommen können – der Reserve des Gastgebers, Preussen Hameln II, kommt dabei maximal eine Rolle als „Underdog“ zu. In Gruppe B geht Landesligist Tündern als Top-Favorit ins Rennen – auch von Kreisliga-Primus Germania Hagen ist einiges zu erwarten, während der Schaumburger Kreisligist TuS Apelern und die SG Flegessen nur überraschen können. Gruppe C dürfte für Titelverteidiger Lachem kein Spaziergang werden. Mit Gastgeber Preussen Hameln und dem SCM Bodenwerder warten zwei ambitionierte Mannschaften auf den SVL. Der TC Hameln, als einziges Team aus der 2. Kreisklasse, geht dagegen als Außenseiter ins Rennen. Halvestorf, Aerzen, Springe und Klein Berkel runden das Turnier in Gruppe D ab. Auch hier gibt es mit den drei erstgenannten Teams drei Teams, die auf den Gruppensieg hoffen, während die Klein Berkeler auf eine Überraschung schielen. Am Finaltag, dem 29. Dezember, startet zunächst die Zwischenrunde, für die sich die ersten beiden Mannschaften jeder Gruppe qualifizieren. Acht Teams sind dabei. Bedeutet: Wer es in die Zwischenrunde schafft, hat Supercup-Punkte sicher. Nach der Zwischenrunde geht es mit dem bekannten Schema weiter: Die ersten vier Teams spielen den Turniersieg unter sich aus, während die Plätze fünf bis acht im Neunmeterschießen ermittelt werden.



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