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Fußball: HSC kann Aufstieg beim STV Holzland perfekt machen / Kleindiek fehlt

Tündern mit Paech ins Glück?

HELMSTEDT. Wo liegt eigentlich Groß Twülpstedt? Nun ja, bis vor kurzem wusste das sicherlich auch keiner in Tündern. Jetzt sind die Fußball-Frauen des HSC aber ein wenig schlauer, denn genau dort im Landkreis Helmstedt spielen sie am Mittwoch (20 Uhr) um den Aufstieg in die Oberliga. Ein Sieg, und das Thema ist durch.

veröffentlicht am 06.06.2017 um 14:48 Uhr
aktualisiert am 06.06.2017 um 15:20 Uhr

Wieder da: Sabrina Paech. nls
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Nach einer beschwerlichen Anreise von über zwei Stunden muss die Elf von Trainer Alexander Stamm allerdings schnell die Müdigkeit aus den Beinen schütteln, denn die Spätschicht beim STV Holzland wird gewiss kein Zuckerschlecken. Der Grund liegt auf der Hand: In den 20 Partien der Landesliga Braunschweig erzielte der Tabellenzweite 102 Treffer und die deutsche Ex-Nationalspielerin Martina Müller davon alleine 41 Tore. Klingt nach sehr viel Arbeit.

Muss aber nichts bedeuten, denn auch schon der ebenfalls wesentlich höher eingeschätzte erste Relegationsgegner Eintracht Lüneburg kam mit einer Empfehlung von 86 Saisontoren nach Tündern – und fuhr mit einer 2:7-Pleite wieder nach Hause.

Dennoch muss der HSC in diesem Endspiel mit einem großen Handicap antreten: Ausgerechnet Hanna Kleindiek, gegen Lüneburg mit vier Toren noch die überragende Kraft bei den Schwalben, fehlt. Sie weilt im Urlaub. Ein dickes Fragezeichen steht zudem noch hinter Jill Hedderich und Corinna Pradella. Wieder zurück in die Mannschaft kehrt dagegen Kapitänin Sabrina Paech, die aber auch immer für ein paar Törchen gut ist. Vielleicht führt sie ihr Team ja ins Glück? Bei einem Remis von Tündern oder einer Niederlage würde die Entscheidung um den Aufstieg erst am Sonntag in der Partie zwischen Lüneburg und Holzland fallen. „Da die letzten Wochen schon einiges an Substanz gekostet haben, hoffe ich, dass unsere Mannschaft wieder als Einheit auftritt und noch einmal alle Kräfte mobilisiert, um auch die letzte Hürde erfolgreich zu nehmen“, blickt Alexander Stamm dem Finale in Groß Twülpstedt mit großer Spannung entgegen.

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