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Das Kracher-Wochenende wartet: Spitzenspiel für die Herren – Kellerduell für die Frauen

Tündern im Fußball-Fieber

HAMELN-PYRMONT. Beim HSC BW Tündern steigt das Fußball-Fieber von Sekunde zu Sekunde. Das ultimative Kracher-Wochenende rückt näher. Einmal kracht es ganz oben und einmal ganz unten. Im Schlagerspiel der Landesliga treffen Tünderns Herren als Rangzweiter (Sa., 14 Uhr) auf Spitzenreiter Hemmingen-Westerfeld.

veröffentlicht am 27.11.2018 um 17:44 Uhr

Gespannt auf das Spitzenspiel gegen Tabellenführer SC Hemmingen-Westerfeld: Die Landesligakicker des HSC BW Tündern – derzeit Tabellenzweiter. Foto: nls
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Und nur 24 Stunden später (Sonntag 13 Uhr) stehen dann Tünderns Oberliga-Frauen im Fokus. Das Schlusslicht (drei Punkte) empfängt im sicherlich nicht weniger spannenden Keller-Duell den Vorletzten SVG Göttingen (9). Also Licht aus, Spot an.

Zwei brisante Begegnungen auf allerdings unterschiedlichen sportlichen Ebenen, die bestimmt auch zahlreiche Zuschauer anlocken werden. Vor allem am Samstag in der Kampfbahn dürfte es ein großes Gedrängel geben, denn mehr Spitzenspiel geht nun wirklich nicht. Den finalen Höhepunkt vor der anschließenden Winterpause haben sich die Schützlinge von Trainer Siegfried Motzner mit einer überaus bemerkenswerten Hinserie und nun schon 38 Punkten auch redlich verdient. Zwar können die heimstarken Schwalben (sieben Siege in acht Spielen und 21:2 Tore) den SC Hemmingen (42) bei vier Punkten Rückstand selbst mit dem erhofften Sieg nicht vom Thron stürzen, das Meisterrennen in der Landesliga wäre dann aber wieder völlig offen. Und auch Tündern plötzlich ein ernstzunehmender Titelkandidat in der Restserie ab 16. März. Stürmt allerdings der aktuelle Branchenführer die Kampfbahn, könnte das vielleicht schon der erste zaghafte Schritt in Richtung Oberliga sein. Sieben Zähler Vorsprung vor dem HSC wären dann schon eine echte Hausnummer. So weit wollen es Kapitän Jannik Hilker, der den verletzten Tim Piontek vertritt, und Co. aber gar nicht erst kommen lassen.

Aber Tünderns bunte Fußball-Welt spielt sich momentan nicht nur auf der Sonnenseite des Platzes ab – sondern auch im Schatten. Hier fristen die Oberliga-Frauen von Trainer Alexander Stamm ihr trauriges Dasein als Schlusslicht und stehen nun vor der Partie gegen den direkten Kellerkonkurrenten SVG Göttingen bereits am Scheideweg.

Tünderns Oberliga-Frauen sind zum Kellerduell gegen Göttingen bereit.
  • Tünderns Oberliga-Frauen sind zum Kellerduell gegen Göttingen bereit.

Geht das Team um Rückkehrerin Jana Piontek (vor ihrer Heirat Runge) allerdings erneut leer aus, ist das Kapitel 4. Liga bald nur noch eine Episode in der Vereinshistorie. Deshalb zählen im Keller-Endspiel auch nur die drei Punkte. Die rote Laterne bliebe zwar trotzdem über Weihnachten in Tündern hängen, mit dann sechs Zählern auf der Habenseite würde die Stamm-Elf aber wenigstens nicht komplett den Anschluss verlieren.



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