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Bezirksliga: HSC gewinnt das Kreisderby mit 5:2 / Klein Berkel kassiert 0:5-Abfuhr bei Nienstädt 09

Tündern hellwach – Pyrmont im Frühlingschlaf

Fußball. Fünf Tore, gelungene Revanche für das 0:3 im Hinspiel und im Kampf um den Aufstieg weiter dick im Geschäft. Die Reise in den Kurort hat sich für den HSC BW Tündern gelohnt. Der 5:2 (3:0)-Erfolg an der Südstaße nahm schon früh Formen an. „Wir sind einfach hellwach ins Spiel gegangen“, erkannte Trainer Siegfried Motzner, der schon in der 6. Minute das 1:0 durch Robin Tegtmeyer notieren konnte.

veröffentlicht am 18.04.2011 um 13:10 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:43 Uhr

Klaus Frye

Autor

Sportreporter zur Autorenseite

Fußball. Fünf Tore, gelungene Revanche für das 0:3 im Hinspiel und im Kampf um den Aufstieg weiter dick im Geschäft. Die Reise in den Kurort hat sich für den HSC BW Tündern gelohnt. Der 5:2 (3:0)-Erfolg an der Südstaße nahm schon früh Formen an. „Wir sind einfach hellwach ins Spiel gegangen“, erkannte Trainer Siegfried Motzner, der schon in der 6. Minute das 1:0 durch Robin Tegtmeyer notieren konnte. Die Schwalben bestraften nur fünf Minuten später die Pyrmonter zum zweiten Mal. Als Niklas Beckmann auf 2:0 erhöhte, befand sich die Spielvereinigung wohl immer noch im Frühlingsschlaf. Und auch beim 3:0 durch Tim Piontek (35.) stand die Defensivabteilung völlig neben sich. Erst als Torhüter Stefan Schmidt seine Abwehrkollegen mit einem Donnerwetter wachrüttelte, kam die Mannschaft von Trainer Andreas Loges besser ins Spiel. Christoph Runne verlängerte zwei Minuten vor der Pausenpfiff nach einem Freistoß den Ball unglücklich zum 3:1 ins eigene Tor.

Nach der Pause kam Hoffnung auf. Christopher Loges (51.) verwandelte einen Foulelfmeter zum 3:2 und nur wenig später köpfte Robert Dunikowski aus acht Metern freistehend über den Torbalken. „In dieser Phase haben wir zu nachlässig gespielt“, bemängelte Motzner. Doch nach dem 3:2 kehrte die gewohnte Sicherheit in seine Abwehrkette schnell zurück. Pyrmonts Angreifer fiel danach auch nicht mehr viel ein. Spätestens an der Strafraumgrenze waren die Rot-Weißen mit ihrem spielerischen Latein am Ende. Dafür legten für Tündern Rico Stapel (74.) und Christoph Runne (89.) zum 5:2-Endstand nach.

„Diesmal fehlten mir einfach zu viele wichtige Spieler“, musste Trainer Andreas Loges zugeben. Neben dem gesperrten Marco Heetel, der die Heimpleite auf den Stehtraversen miterlebte, standen auch Artur Skiba, Georgios Konstantinidis und Sebastian Schmidt, der wegen Grippe kurzfristig absagen musste, nicht auf seiner Liste. „Da war für uns nicht mehr drin. Tünderns Sieg geht deshalb auch völlig in Ordnung“, sagte Loges nach dem Abpfiff. Siegfried Motzner, der seinem Abwehrspieler Adrian Gurgel ein Topleistung bescheinigte, brachte es auf den Punkt: „Wir waren während der 90 Minuten einfach fitter.“

„Mit so einer Leistung und Einstellung haben wir in der Bezirksliga nichts zu suchen!“ Das Fazit von Klein Berkels Trainer Holger Biester, der beim TSV weiter auf sein erstes Erfolgserlebnis warten muss, fiel nach der 0:5 (0:2)-Abfuhr seiner Elf beim SV Nienstädt 09 niederschmetternd aus. Mit Ersatztorwart Julian Seifert und Jonas Holste saßen nur noch zwei Auswechselspieler auf der Bank. Von den anderen Akteuren ließ sich keiner in Nienstädt blicken. „Die haben sich wohl lieber die Bundesliga im Fernsehen angeschaut“, ärgerte sich Biester maßlos. Das Unheil nahm nach sieben Minuten seinen Lauf. Da traf Maione aus 25 Metern zum 1:0. Der Schock saß tief und die TSV-Abwehr ließ Nienstädts Angreifern viel zu viel Raum. Den nahmen sie dankend an: Syla (34.) und Carganico (40.) trafen zum 3:0 und zeigten, wer Herr im Hause ist. Danach ließ es Nienstädt ruhiger angehen. Dennoch sorgte erneut Syla (53., 88.) für Resultatsverbesserung. 09-Schlussmann Björn Schütte musste sich nur einmal strecken, als ihn Marcel Spatz (57.) ihn mit einem Flachschuss prüfte.



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