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Fußball: Nach 4:1 in Pyrmont fehlt noch ein Sieg zum sensationellen Oberliga-Aufstieg

Tündern greift nach den Sternen

BEZIRK HANNOVER. Jetzt liegt die Sensation tatsächlich in der Luft. Der HSC BW Tündern verteidigte mit einem verdienten 4:1 (3:1)-Triumph in Bad Pyrmont die Tabellenführung in der Landesliga und greift nun mit beiden Händen nach den Fußballsternen.

veröffentlicht am 24.05.2019 um 22:14 Uhr
aktualisiert am 25.05.2019 um 12:40 Uhr

Stolz wie Oskar: Tünderns dreifacher Torschütze Robin Tegtmeyer und Tim Niclas Schumachers beim Jubellauf. Foto: aro
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Das Tor zur Oberliga steht ganz weit offen, nur durchgehen müssen die Mannen von Trainer Siegfried Motzner natürlich noch. Ein Sieg im letzten Heimspiel gegen den SV Iraklis Hellas (Sa., 16 Uhr) muss es aber schon sein, wenn alle Träume wahr werden sollen.

Das hoch brisante Derby lockte immerhin rund 600 Zuschauer (Saisonrekord) ins Stadion an der Südstraße. Und die kamen auch schon früh auf ihre Kosten, denn im Angebot waren gleich zwei Blitztore. Zunächst traf Cristiano dos Santos (7.) für den HSC, doch ehe der Schwalben-Jubel verstummte, hatte Pascal Hannibal (8.) mit Saisontreffer Nummer 14 für Bad Pyrmont auch schon wieder ausgeglichen. Die Spielvereinigung setzte in der Euphorie zwar gleich nach, doch für die nächsten Höhepunkte sorgte dann nur noch der Spitzenreiter aus Tündern.

Erst hämmerte Mittelfeldrenner Ugur Aydin den Ball mit voller Wucht an die Latte (25.), ehe dann Liga-Torkönig Robin Tegtmeyer eine Audienz im Schnelldurchgang abhielt. Innerhalb von nur drei Minuten markierte er einen Doppelpack (32./34.) und zog Bad Pyrmont damit schon früh den Zahn. Mit dem Schlusspfiff erhöhte er seine Saisonbilanz dann noch auf 30. Der Sturmtank ist damit auch einer der Topgaranten für den steilen Höhenflug der Schwalben.

Die Gastgeber mobilisierten nach einer lautstarken Kabinenpredigt von Trainer David Odonkor im zweiten Durchgang zwar noch einmal alle Kräfte, doch der Aufstiegsaspirant ließ sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Selbst die Einwechslung von Torjäger-Ikone Christopher Loges brachte nichts mehr.

Letztlich aber scheiterte die Spielvereinigung vor allem an der gnadenlosen Effektivität der Schwalben, die praktisch aus fünf Chancen vier Tore machten. Und nur so steigt man auch auf. Zum Pechvogel der Partie avancierte der Pyrmonter Alexander Baal. Vor dem Spiel bekam er noch Blumen zur Geburt seiner Tochter, dann kugelte er sich nur wenig später (12.) die Schulter aus und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Information

SpVgg. Bad Pyrmont: Schmidt – Ofosua, Stuckenberg, Fleischmann, Pape, Vespermann (67. Loges), Hagemann, Baal (13. Gabibow), Meyer, Matwijow (67. Lesemann), Hannibal.

HSC BW Tündern: Masur – Gurgel, Neckritz, Fischer, Marahrens, dos Santos (82. Stapel), Müller (44. Hey), Kramer, Aydin (60. Hilker), Tegtmeyer, Tim Niclas Schumachers.
Tore: 0:1 Cristiano dos Santos (7.9, 1:1 Pascal Hannibal (8.), 1:2 Robin Tegtmeyer (32.), 1:3 Tegtmeyer (34.), 1:4 Tegtmeyer (90.)
Schiedsrichter: Nils-René Voigt (Hannover

Zuschauer: rund 600



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