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Spitzenreiter erwartet Klein Berkel

Tündern bittet zum Tanz auf die Plastikwiese

Fußball (kf). Wenn Regen und eiskalter Wind im Spätherbst und Winter das Wetter bestimmen, wird für die Fußballer die Plastikwiese am Tönebönweg zum wichtigsten Spielplatz. So auch am Samstag, wenn um 14 Uhr das Bezirksliga-Derby HSC BW Tündern gegen den TSV Klein Berkel auf dem Kunstrasenplatz angepfiffen wird. Die Tünderaner gehen mit breiter Brust in die Partie, immerhin sind sie Tabellenführer und stellen mit nur 13 Gegentoren auch die beste Abwehr der Liga. Dennoch weiß Trainer Siegfried Motzner: „Wir treffen auf einen hochmotivierten Gegner.“ Die Klein Berkeler würden den Höhenflug der Schwalben gern stoppen. Immerhin schossen sie den Kreisrivalen bereits im Bezirkspokal aus dem Rennen. „Die Niederlage wollen wir natürlich ausbügeln“, gab Motzner seinen Spielern mit auf den Weg.

veröffentlicht am 11.11.2010 um 15:55 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 02:21 Uhr

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Große Reden, um seine Spieler anzuheizen, muss Klein Berkels Coach Dietmar Harland vor dem Derby bestimmt nicht schwingen. „Wir haben bis zur Winterpause nur noch leichte Gegner,“ sagte unlängst Tünderns Kapitän Tim Piontek. „Diese Aussage dürfte genau der richtige Motivationsschub für meine Spieler sein“, erkannte Harland. Der hofft, dass seine Akteure die Köpfe nach nur einem Sieg aus sechs Spielen endlich wieder freibekommen haben. Vor allem seine Abwehrspieler müssen möglichst schnell wieder in die Spur kommen, denn mit 38 Gegentoren ließen sie die Stabilität bislang gänzlich vermissen.

Die SpVgg. Bad Pyrmont spielt ebenfalls morgen (14 Uhr) beim FC Springe. Für Trainer Andreas Loges eine ganz wichtige Partie: „Ein Sieg ist für uns von großer Bedeutung, denn nur mit einem Dreier können wir den Anschluss zur Spitze halten.“ Doch er weiß, dass die Partie kein Selbstläufer wird. Immerhin landete der von Franz Genschick trainierte FC zuletzt drei Siege in Folge. Vor allem der 4:2-Erfolg bei Union Stadthagen ließ die Konkurrenz aufhorchen. Doch die Pyrmonter fahren mit der nötigen Portion Selbstbewusstsein nach Springe. Georgios Konstantinidis und Christopher Loges sind wieder fit, auch Artur Skiba ist dabei. Allein den Ausfall von Routinier Daniele Luggeri müssen die Kurstädter weiter verkraften.

Jubeltänze, wie hier von Robin Tegt-meyer (links) und Tim Piontek vorgeführt, zählen beim HSC BW Tündern seit Wochen zum Standardprogramm.

Foto: nls



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