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Drittes Derby gegen Tündern / Leonhart: „Verlieren nicht“ / Feierabend für Andreas Loges

TSV Klein Berkel träumt vom Jubel-Hattrick

Fußball (ro). Immer wenn der Kontrahent in dieser Saison Klein Berkel hieß, hatten sie Hochkonjunktur – die langen Gesichter beim HSC BW Tündern. So war es im Hinspiel (0:1) und in der 2. Pokalrunde (5:6 n. E.) auf Bezirksebene. Auch diesmal? Geht es nach Karsten Leonhart, wird es im dritten Anlauf endlich klappen und Blau-Weiß keine Trauer tragen. „Wir verlieren nicht dreimal in einer Saison gegen den gleichen Gegner“, ist sich der HSC-Sprecher vor dem Bezirksliga-Derby am Sonntag (15 Uhr) in Klein Berkel sicher. Es gibt aber noch zwei weitere Gründe, warum der Tabellenzweite an den Hohen Linden auftrumpfen will. Zum Einen wäre damit die Stimmung auf der anschließenden Abschlussfahrt nach Mallorca gerettet, und zum Anderen hätte sich die Elf von Trainer Siegfried Motzner ihre theoretische Titelchance bewahrt. Denn sollte der Fall der Fälle eintreten und Spitzenreiter FC Eldagsen sein Heimspiel gegen Absteiger Ronnenberg 05 nicht gewinnen, dann könnte noch die große Stunde der Schwalben schlagen. Das Thema Aufstieg oder Nichtaufstieg wird dagegen erst in der kommenden Woche (8. Juni) verhandelt. Sollte der Einspruch von Eldagsen vor dem Sportgericht abgewiesen werden, dann dürfte es auf Mallorca eine ganz heiße Nacht der Blau-Weißen geben. Für den TSV Klein Berkel ist das Kreisderby dagegen die Generalprobe für das folgende Pokal-Halbfinale, das am 7. Juni (19 Uhr) beim MTV Ilten angepfiffen wird. Und die will die Mannschaft von Trainer Holger Biester gewiss nicht verpatzen. Außerdem wäre der Jubel-Hattrick gegen Tündern ein toller Prestigeerfolg.

veröffentlicht am 02.06.2011 um 18:19 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 20:21 Uhr

Ein Hauch von Wehmut weht am Sonntag (15 Uhr) durch das Südstadion in Bad Pyrmont. Der langjährige Trainer Andreas Loges steht in der Partie gegen den FC Springe zum letzten Mal an der Außenlinie und möchte sich mit einem Sieg als Dritter in den sportlichen Ruhestand verabschieden. Der Name Loges bleibt allerdings weiterhin Programm bei der Spielvereinigung, denn künftig hat Reinhard Loges das Sagen.

Trainer Andreas Loges. Foto: nls


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