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TSV Bisperode triumphiert bei der Humboldt-Trophy

SALZHEMMENDORF. Neunmeterkrimi gegen Seriensieger TSV Barsinghausen: TSV Bisperode gewinnt die WTW-Humboldt-Trophy!

veröffentlicht am 27.12.2018 um 09:57 Uhr
aktualisiert am 29.12.2018 um 23:53 Uhr

Siegerfoto Bisperode

Update 3: Spannend ging es bei der Zwischen- und Finalrunde in diesem Jahr während der WTW-Humboldt-Trophy zu. Die große Überraschung war dabei die SG Hameln 74 aus der 1. Kreisklasse, die in der Zwischenrunde kein Spiel verlor und sogar den großen Favoriten TSV Barsinghausen hinter sich ließ. Angeführt von Torben Böhm spielte die Mannschaft sehr diszipliniert und rang jeweils mit 2:1 die SSG Halvestorf und die TSG Emmerthal nieder. Im Spiel gegen Barsinghausen kamen die Hamelner dann noch zu einem Unentschieden, was den Gruppensieg vor „Basche“ bedeutete. Trotz der meisten Tore landete die SSG Halvestorf mit vier Punkten auf dem dritten Platz vor den punktlosen Emmerthalern.

Ähnlich knapp ging es auch in der anderen Gruppe zu. Hier setzte sich in engen Spielen schließlich Blau-Weiß Salzhemmendorf durch, die nur gegen Afferde einen Punkt abgaben. Trotz der Auftakt-Niederlage gegen Salzhemmendorf zog hinter den Blau-Weißen der TSV Bisperode in das Halbfinale ein. Überraschend konnte Afferde keinen Sieg für sich verbuchen und landete mit zwei Punkten auf dem dritten Platz vor den Lauensteinern, die nur gegen Afferde zu einem Punkt kamen.

Im ersten Halbfinalspiel verloren die Salzhemmendorfer in einem umkämpften Spiel gegen den TSV Barsinghausen mit 1:3. Hier gingen die Solter zwar mit 1:0 in Führung, doch die Spielstärke von Barsinghausen führte noch zu drei Toren für „Basche“ und zum Finaleinzug.

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Im zweiten Halbfinalspiel wurde dann der „Böhm-Express“ von der SG Hameln 74 durch die TSV Bisperode gestoppt. Zwischenzeitlich konnte Torben Böhm selber noch auf 1:2 verkürzen, doch am Ende gewann die Balk-Elf aus Bisperode mit 1:3 und zog in das Finale ein. Vor dem Finale setzten sich Emmerthal gegen Lauenstein um Platz 7, Afferde gegen Halvestorf mit 3:2 um Platz 5 und SG Hameln 74 gegen Salzhemmendorf mit 3:1 um Platz 3 im 9-Meter-Schießen durch.

Wie erwartet war das Finale dann genauso wie die Masse der anderen Spiele am Finaltag von der Taktik geprägt. Zu Beginn des Finals sah es zunächst nach dem fünften Triumph in Folge für Barsinghausen aus. Die Kicker aus der Region Hannover gingen verdient mit zwei Toren in Führung und wollten dann den Sieg über die Zeit bringen. Matthias Stenke hatte für Bisperode aber etwas dagegen und traf gleich zweimal mit einem Fernschuss, was schließlich das Neunmeterschießen um den Pokalsieg zur Folge hatte. Es bedurfte auf beiden Seiten gleich sechs Schützen ehe Bisperodes Spielertrainer nach seinem ersten Fehlschuss schließlich den entscheidenden Neunmeter gegen Kai Witt im „Basche“-Tor verwandelte und den Bisperoder Jubelsturm in der Salzhemmendorfer KGS-Halle entfachte. Zum ersten Mal gewann damit eine Mannschaft aus dem Ostkreis den großen Siegerpokal der WTW-Humboldt-Trophy. Ein Novum dürfte dabei sein, dass die Bisperoder im Turnier sogar gleich zweimal verloren haben. Das interessierte dann aber bei der Kabinenfeier sicherlich keinen aus der Gewinnermannschaft.

Ausgezeichnet wurden dieses Jahr zudem Torben Böhm (SG Hameln 74) als bester Spieler, Robin Bartels (TSV Bisperode) als bester Torwart und Tobias Kienlin (TSV Barsinghausen) mit elf Treffern als bester Torschütze. 

Update 2: Die Vorrunde bei der diesjährigen WTW-Humboldt-Trophy ist Geschichte. In der Gruppe C wurde der TSV Barsinghausen seiner Favoritenrolle gerecht und mit zehn Punkten Gruppensieger. Nur gegen Azadi Hameln musste sich „Basche“ beim 5:5 mit einem Remis zufrieden geben. Auf dem zweiten Rang landete der TSV Bisperode mit neun Zählern. Azadi Hameln (7 Punkte) hat die Zwischenrunde knapp verpasst. Auch für Eschershausen und Wallensens A-Jugend war Endstadion. In der Gruppe D herrschte Spannung bis zur letzten Partie. Am Ende sicherte sich Salzhemmendorf (10 Punkte) den Gruppensieg. Der zweite Platz würde über das Torverhältnis entschieden. Wallensens Altherren waren das Überraschungsteam der Gruppe und hätten mit einem Remis im letzten Spiel gegen „Solte“ die Zwischenrunde erreicht. Doch es gab eine deutliche 1:11-Niederlage. Somit wurde Emmerthal am Ende Gruppenzweiter. Neben den WTW-„Oldies“ schieden auch Groß Berkel und Alferde aus. Am morgigen Samstag geht das Turnier ab 16 Uhr in der KGS-Sporthalle mit der Zwischenrunde weiter. Besondere Brisanz: In Gruppe F sind mit Lauenstein, Salzhemmendorf und Bisperode drei Ostkreis-Teams in einer Gruppe. Für Spannung dürfte damit reichlich gesorgt sein.

Update 1: Nachdem Eintracht Afferde beim TBH- und Citipost-Cup noch nicht so recht zu seiner Hallenform fand, ist ihnen bei der WTW-Humboldt-Trophy ein Befreiungsschlag gelungen. In der Gruppe B holte die Eintracht alle zwölf Punkte und ließ dabei nur einen einzigen Treffer zu. Dahinter kickte die SG Hameln 74 mit starken neun Zählern Gastgeber WTW Wallensen raus – die erste Überraschung des Turniers. Im direkten Duell schlugen die 74er die Hausherren deutlich mit 5:0. In Gruppe A setzten sich die Favoriten aus Halvestorf und Lauenstein deutlich durch. Das direkte Aufeinandertreffen der beiden Qualifikanten für die Zwischenrunde hatte dabei einiges zu bieten, die SSG besiegte den MTV mit 6:3. Am Freitag geht’s mit den Gruppen C & D weiter, ehe die Endrunde am Samstag startet.

Vorbericht: Wenn am 27. Dezember in der Sporthalle Salzhemmendorf der Anpfiff zur WTW-Humboldt-Trophy erfolgt, haben 19 Mannschaften eigentlich nur ein Ziel: Das Titel-Abo des TSV Barsinghausen beenden. Der Tabellenführer der Bezirksliga, Staffel 3 peilt nach Weihnachten den fünften Turniersieg in Folge an, in den letzten Jahren bissen sich die Mannschaften die Zähne am Rekordsieger aus. Als ärgste Kandidaten für den großen Wurf bieten sich die weiteren Bezirksligisten an: Halvestorf, Afferde und Salzhemmendorf verfügen über beschlagene Hallenkicker, auch die Kreisligisten Lauenstein, Kirchbrak, Bisperode sowie Gastgeber Wallensen warten mit guten Hallenmannschaften auf. Die Besonderheit bei der WTW-Humbolt-Trophy: Das Turnier bietet als einziger Quali-Cup eine Vollbande und hat damit die selben Voraussetzungen wie der Dewezet-Supercup, der als großes Hallenfinale am letzten Januar-Wochenende stattfindet. Dadurch sind dynamische Duelle mit wenigen Spielunterbrechungen zu erwarten. Der Ball geht nur ins Aus, wenn er über rund einen Meter hohe Bande befördert wird. Die Teams müssen sich also auf noch intensiveren „Budenzauber“ einstellen, Verschnaufpausen gibt es während der Duelle kaum und Wechselphasen müssen ganz genau abgestimmt sein. Unter diesen Bedingungen zeigten sich die Barsinghäuser in den vergangenen Jahren bisher als fast unschlagbar.



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