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Nach drei Kreuzbandrissen: Illge beendet mit 23 Jahren seine Fußball-Karriere

Tschüs, Robin

Aerzen. Einige der über 2000 Zuschauer waren verdutzt, weil beim Testspielkick gegen St. Pauli beim Anstoß nicht elf, sondern plötzlich zwölf Aerzener auf dem Platz standen. Doch für Robin Illge war nach dem ersten Ballkontakt nicht nur das Spiel, sondern auch seine Fußball-Karriere beendet.

veröffentlicht am 14.10.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 17:58 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Beim Spiel des Jahres gegen die Kiezkicker wurde der in den vergangenen Jahren vom Verletzungspech verfolgte Illge von Aerzens Fußball-Chef Karsten Hoppe verabschiedet. Nach einem Schien- und Wadenbeinbruch und drei Kreuzbandrissen hängt der 23-Jährige seine Fußballschuhe an den Nagel. Schweren Herzens, wie Illge zugibt. Auch gegen den FC St. Pauli, bei dem mit dem Ex-Aerzener Christopher Buchtmann „einer meiner besten Kumpels“ spielt, hätte Illge gerne 90 Minuten mitgespielt, aber es ging nicht: „Ich hatte mich sehr auf diese Partie gefreut. Seitdem Buchti Fußball-Profi ist, wollte ich unbedingt einmal gegen ihn spielen.“ Doch als er sich vor etwa einem Monat schon wieder verletzte, stand für den 23-Jährigen fest: Das war’s. „Ich muss auch an meine Zukunft denken. Es ist zu riskant, noch einmal mit Fußball anzufangen. Auch die Aerzener haben gesagt: Hör lieber auf.“ Und das St.-Pauli-Spiel war ein würdiger Rahmen, um Tschüs zu sagen und sich von den Aerzener Fans zu verabschieden. Als Illge den grünen Rasen mit einem Blumenstrauß in den Händen verließ, klatschten nicht nur die Zuschauer Beifall, sondern auch seine Fußballkumpels. Mit einigen von ihnen kickte Illge schon als kleiner Junge beim MTSV. Doch das ist nun vorbei. Für Illge war es ein schöner Abschied, aber das Leben geht weiter – auch ohne Fußball.



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