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Torwart Alexander Rehberg wird Deutscher Vizemeister mit 96

Trotz Final-Pleite: „Jeder ist hier stolz auf jeden“

Hannover. Die Enttäuschung war Alexander Rehberg ins Gesicht geschrieben, als er nach der 0:5-Pleite im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft in den Innenraum der Arena in Hannover kam. Der aus Bremke stammende A-Junioren-Keeper hatte das „Finale daheim“ mit Hannover 96 deutlich gegen den bärenstarken Nachwuchs aus Hoffenheim verloren. „Wir hatten einfach keine Chance“, brachte es Rehberg nach der Partie auf den Punkt. Während aus der Kabine des frisch gebackenen Deutschen Meisters aus Sinsheim Jubelgesänge schallten, schlichen Hannovers Youngsters mit hängenden Köpfen durch den Spielertunnel. „Die Enttäuschung ist natürlich sehr groß. Gerade vor heimischer Kulisse wollten wir alles geben“, so Rehberg weiter.

veröffentlicht am 24.06.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 22:41 Uhr

Gleich fünf Mal musste der 18-Jährige, der früher für den HSC BW Tündern spielte, den Ball aus dem Netz holen. Rehberg blieb bei allen Gegentreffern chancenlos, streckte sich nicht nur beim ersten Tor vergeblich und trat nach dem 0:3 wütend gegen den Pfosten.

Bahadir Özkan leitete den Torrausch durch einen direkt verwandelten Freistoß ein. Im zweiten Durchgang schraubten Nadiem Amiri (2), Philipp Ochs und Baris Aitik das Ergebnis, das laut Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann „einen Tick zu hoch“ ausgefallen sei, am Ende noch in die Höhe.

Lautstark unterstützt wurden Rehberg und Co. von 14 200 Zuschauern in der Arena, darunter auch 96-Trainer Tayfun Korkut. Trotz der früh besiegelten Final-Niederlage war man in Hannover stolz auf die Leistung der U 19. Kurz vor Schluss sangen nicht nur die Fans: „Wir sind stolz auf unser Team.“ Auch Rehberg konnte nach der bitteren Pleite im Endspiel wieder lächeln: „Jeder ist hier stolz auf jeden. Wir haben trotzdem eine super Saison gespielt.“mo



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