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Landesligist Pyrmont schlägt Spitzenreiter / Kantersieg für Tündern

Traumtor, Hektik und drei Punkte

BEZIRK HANNOVER. Die SpVgg. Bad Pyrmont sorgte mit dem 2:0-Sieg gegen den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer SC Hemmingen für die Überraschung des Landesliga-Spieltages. BW Tündern ließ beim 7:1-Heimsieg Aufsteiger TV Stuhr keine Chance.

veröffentlicht am 09.09.2018 um 18:41 Uhr

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Trainer David Odonkor hatte es seinen Stürmern des Landesligisten SpVgg. Bad Pyrmont am Samstag auf dem Betzenberg vorgemacht – als vierfacher Torschütze beim 10:5-Sieg im „Spiel der Legenden“ gegen Kaiserslauterns Meistermannschaft von 1993. Und von seinen Torjäger-Qualitäten schien der Ex-Nationalspieler seinen Spielern zum Heimspiel gegen den bis dato ungeschlagenen Spitzenreiter SC Hemmingen eine gehörige Portion Selbstbewusstsein aus der Pfalz mitgebracht zu haben. Denn den 2:1 (0:0)-Erfolg hatte an der Südstraße kaum jemand auf dem Schirm. Erst schlug Joèl Ofosua (61.) mit einem Traumtor von der Strafraumgrenze zu, acht Minuten später stand Kapitän Gerrit Pape im Hemminger Strafraum goldrichtig und drosch den Ball zum 2:0 in die Maschen. In der von reichlich Hektik geprägten Partie, in der Pyrmonts Keeper Stefan Schmidt vor der Pause nach einem Foul außerhalb des Strafraums nur knapp an der Roten Karte vorbeischrammte, stand die Spielvereinigung mächtig unter Druck. Das Abwehrbollwerk hielt aber gegen. Das positive Fazit von Odonkor fiel kurz und knapp aus: „Wir waren die überlegene Mannschaft und haben in der Schlussphase trotz des Gegentreffers, durch den wir den Gegner noch mal stark gemacht haben, gut verteidigt.“


BW Tündern – TV Stuhr 7:1 (1:0). Wer das erste Wort hat, dem steht auch das letzte zu. Dachte sich auch Lukas Kramer und brachte die Schwalben schon früh in Führung (6.). Dann war beim ihm erst einmal Funkstille bis in die Schlussphase hinein, ehe er mit einem Doppelpack (73./80.) das Schützenfest auf der Kampfbahn beendete. Dazwischen überließ er Cristiano dos Santos (49./57.) und Robin Tegtmeyer (52./69.) die Bühne bei Tünderns toller Tor-Show. Auch der TV Stuhr hatte noch einen lichten Moment und kam durch Dimirti Steen (62.) zum Ehrentreffer. Mehr im Angebot hatte der Aufsteiger allerdings nicht, auch wenn die Partie in der ersten Halbzeit noch relativ offen schien. Lag aber vor allem am HSC Tündern, der nach dem Führungstreffer erst einmal die Zügel schleifen ließ und in den Verwaltungsmodus umgeschaltet hatte. Das änderte sich dann aber schlagartig nach dem Wechsel. „Wir haben es in der zweiten Halbzeit richtig klingeln lassen, doch haben dabei eigentlich nur das Nötigste gemacht. Wir waren insgesamt einfach nicht gefordert und haben spielerisch keine gute Leistung gezeigt“, fand Sprecher Willi Gurgel. Zwei tolle Tage feierte derweil Cristiano dos Santos. Am Donnerstag noch dreifacher Torschütze in der Kreisliga beim HSC II, nun Doppelpack in der Landesliga. So kann es weitergehen.kf/ro

Drei Tore: Lukas Kramer drehte gegen Stuhr richtig auf. Foto: awa
  • Drei Tore: Lukas Kramer drehte gegen Stuhr richtig auf. Foto: awa


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