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Kreisliga: Afferde in Lauerstellung

Trainer einig: Lauenstein wird Meister

Hameln-Pyrmont. Der Aufstiegskampf in der Fußball-Kreisliga geht zum Rückrundenstart (7./8. März) in die heiße Phase. Sichert sich der MTV Lauenstein direkt nach dem Aufstieg auch die Meisterschaft – oder wird es noch einmal spannend im Titelrennen? Vor dem Start in die zweite Saisonhälfte trauen die Trainer der Verfolgerteams dem MTV den Titel zu. „Lauenstein macht’s“, so der einhellige Tenor. In Lauerstellung befindet sich Verfolger Eintracht Afferde auf Platz zwei. Mit BW Tündern II, dem TSV Klein Berkel und Germania Hagen haben weitere drei Teams noch Chancen auf den Aufstieg. Die SG Eimbeckhausen steht als Vierter zwar gut da, ist als Spielgemeinschaft aber nicht aufstiegsberechtigt. Wer wird Meister – wer sichert sich den Relegationsplatz? Die Sportredaktion der Dewezet nahm einmal die Sonnenseite der Liga unter die Lupe.

veröffentlicht am 25.02.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 14:41 Uhr

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MTV Lauenstein (1., 41 Pkt.) Die Überraschungsmannschaft der Hinrunde hat alles in der eigenen Hand. Doch Trainer Stephan Schröer gibt sich bescheiden: „Wir haben eine super Ausgangsposition, aber es wird schwer, den Platz zu halten.“ Wenn der Aufsteiger beide Nachholspiele gewinnt, steigt der Vorsprung auf Afferde wieder auf acht Zähler an. Neben den Langzeitverletzten Torsten Marks, Alexander Stamm, Luca Eichholz und Jannik Lehnhoff steht aber auch Fabian Schwenke (Australien) nicht mehr zur Verfügung. Dafür kam Torjäger Frederick Giger aus Wallensen.

SV Eintracht Afferde (2., 39 Pkt.) Für Afferdes Trainer Dietmar Harland ist der MTV Lauenstein der „Topfavorit auf die Meisterschaft“. Fest steht: Will die Eintracht im Titelkampf noch ein Wörtchen mitreden, muss sie weiter fleißig punkten und auf einen Ausrutscher vom MTV hoffen. Harland, der auch den TSV Klein Berkel und Hagen noch auf der Rechnung hat, muss in der Rückrunde auf Lennart Rohloff und Markus Nickel (beide Bänderriss) verzichten. Die Neuzugänge Timo Guschewski (Bad Gandersheim) und Marius Graw (Flegessen) verstärken die Mannschaft dagegen zur Rückrunde.

HSC BW Tündern II (3., 32 Pkt.) Mit einer 0:6-Pleite gegen Afferde verabschiedeten sich die „Schwalben“ in die Winterpause. Auch bei Spitzenreiter Lauenstein gab es ein 1:4 – nicht wirklich meisterliche Aussichten für die Landesliga-Reserve. Mit dem Aufstieg beschäftigt sich Coach Timo Dubberke aber eh nicht wirklich: „Wir wollen am Ende auf Platz drei bis fünf landen. Lauenstein lässt sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.“ Aus der dritten Herren rückt Pascal Mengerßen hoch.

Titelkandidaten: Afferdes Kapitän Marco Koch im Duell mit Lauensteins Torjäger Linus Zorn. rhs

TSV Klein Berkel (5., 29 Pkt.) Zu Saisonbeginn war das Team von Coach Thomas Fenske Spitzenreiter – was ist in der Rückrunde noch drin? Der TSV hat zwar zwölf Zähler Rückstand auf den Platz an der Sonne, aber auch noch drei Nachholspiele auf dem Plan. „Es wird schwer, Lauenstein noch vom Thron zu stoßen“, weiß Fenske, der Platz zwei bis vier noch im Blick hat. Berufsbedingt verließ Sascha Herrmann den TSV in der Winterpause.

Germania Hagen (6., 28 Pkt.) Den Bezirksliga-Absteiger hatten viele Experten als Titelkandidaten auf der Rechnung. Doch der direkte Wiederaufstieg gestaltet sich schwierig. Trainer Stephan Meyer geht davon aus, dass „nur Lauenstein Meister werden kann“. „Aber den Relegationsplatz geben wir noch nicht auf.“ Routinier Marco Heetel verließ den Klub in Richtung Pyrmont. Dafür greift Torwart Niklas Frye nach langer Verletzungspause wieder ins Geschehen ein und Oldie Sven Schipper kann sich wieder ganz auf seine Rolle als Kassenwart konzentrieren.



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