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Fußball: Schon sechs Treffer für Afferde

Tormaschine Heinzelmann

BEZIRK HANNOVER. Der Sage nach traten die fleißigen Heinzelmännchen einst in Köln nur in der Nacht als überaus hilfreiche Geistergarde auf – und verschwanden dann wieder im Nichts. In Afferde ist das völlig anders. Hier zaubert nur ein Heinzelmann. Und zwar am Tag und erst recht nicht heimlich.

veröffentlicht am 17.08.2018 um 15:25 Uhr

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Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Jörn heißt er in diesem Fall und ist der absolute Shooting-Star der noch jungen Saison in der Fußball-Bezirksliga. Sechs Treffer hat der 20-jährige Stürmer mit der legendären Neun („Meine Lieblingsnummer“) auf dem Rücken bereits erzielt. Und das in nur drei Punktspielen.

Zweifellos ein außerordentliches Qualitätsmerkmal, zumal die Eintracht insgesamt auch nur siebenmal traf. Er ist damit im Moment Mister 90 Prozent und hat auch den Status der personifizierten Afferder Lebensversicherung längst erreicht. Zwar reichte es trotz seiner Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor erst zu drei Punkten, die sicherte er aber mit einem lupenreinen Hattrick beim 3:1-Sieg in Aerzen fast im Alleingang – und dann auch noch mit links, seinem eher schwächeren Fuß. „Ich nehme es, wie es kommt und überlege nicht lange“, erklärt Heinzelmann seine Philosophie vor dem Tor. Ein echter Neuner eben. Nur der Kopfball ist nicht unbedingt sein Ding. „Nur wenn es sein muss“, schmunzelt er. Aber wie erklärt er sich diese Leistungsexplosion, denn im Vorjahr hatte er insgesamt „nur“ zwölf Treffer auf dem Konto?

„Ein bisschen Glück gehört immer dazu. Aber meine beiden schnellen Tore zum Saisonauftakt gegen die SSG Halvestorf haben mir gleich viel Selbstvertrauen gegeben. Wichtig war auch, dass ich eine gute Vorbereitung hatte. Ich habe bei keiner Einheit gefehlt und fühle mich topfit“, gibt er Einblicke.

Und da die Tormaschine mit der Eintracht, für die er schon seit den G-Junioren im Einsatz ist, so schnell wie möglich den Klassenerhalt schaffen möchte, wird er bestimmt noch weitere Treffer nachlegen. Egal, ob mit rechts oder mit links. Hauptsache drin. Eine bestimmte Zahl hat er nicht im Kopf. „Mal sehen, was noch passiert. Hauptsache, wir holen genügend Punkte“, blickt er gespannt in die sportliche Zukunft. Was sich privat tut, weiß er schon. Im Oktober beginnt der 20-Jährige ein Studium bei der Polizei in Hannoversch Münden und wird dort auch wohnen. „Zu den Punktspielen bin ich aber da“, verspricht Jörn Heinzelmann. Trainer Oliver Bock wird erleichtert sein, denn ohne den Torjäger wäre seine Offensive wohl nur die Hälfte wert.



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