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Wer wird Meister – wer steigt ab? Heute Tag der Entscheidung in der Kreisliga / Börry und Klein Berkel müssen zittern

Top secret! Wyrwoll ist Bicknells Joker im Titelkampf

Fußball (aro). Wer wird Meister? Fast alle Kreisliga-Trainer waren sich vor Saisonbeginn einig: Die SG 74 macht’s. Nur Rohdens Coach Markus Wienecke tippte auf die TSG Emmerthal, seinen Ex-Klub. Fest steht: Heute ist der Tag der Entscheidung.

veröffentlicht am 02.06.2012 um 00:01 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 04:41 Uhr

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Die SG 74 hat als Tabellenführer (75 Pkt./106:26 Tore) zwar die besten Karten, darf sich aber heute (16 Uhr) gegen Wallensen keinen Ausrutscher erlauben. Denn der Titelfavorit Nummer 1 hat nur zwei Punkte Vorsprung vor dem Tabellenzweiten Emmerthal (73 Pkt./116:40 Tore). Mit einem Heimsieg gegen WTW ist die Elf von Paul Bicknell Meister. Auch ein Remis könnte dem Hamelner Nordstadtklub reichen, sofern die TSG nicht mit mehr als drei Toren Unterschied gegen den SV Hastenbeck gewinnt. Emmerthals Kapitän Murat Bendes geht davon aus, „dass wir Meister werden“. Seine Rechnung geht aber nur auf, wenn Emmerthal (möglichst mit mehr als vier Toren Unterschied) gewinnt und die SG 74 verliert oder nur Unentschieden spielt. Doch so weit soll es laut Paul Bicknell nicht kommen. Wie die Dewezet weiß, hat der Coach der SG 74 im Titelkampf einen Joker in der Hinterhand: Sönke Wyrwoll.

Dass der Neuzugang ab sofort spielberechtigt ist, war eigentlich top secret, also streng geheim. Deshalb war Bicknell auch „not amused“, als er von der Dewezet darauf angesprochen wurde. Dass der Torjäger, der in der Hinrunde achtmal für seinen Ex-(Bezirksliga-)Klub FC Springe traf, in der Startelf steht, scheint so gut wie sicher, auch wenn sich Bicknell („Sönke fehlt nach sechsmonatiger Pause die Spielpraxis“) nicht in die Karten sehen lässt. Eigentlich war der Titelgewinn nach dem 4:0-Heimsieg gegen Emmerthal schon so gut wie sicher, doch dann gönnte sich die Bicknell-Elf eine Mini-Krise.

Die Folge: Sowohl in der Heim- als auch in der Rückrundentabelle steht die TSG auf Platz eins – vor der SG Hameln 74, die aber als aktueller Tabellenführer immer noch alle Trümpfe selbst in der Hand hat.

Und welcher Kreisliga-Klub steigt ab? Auch hier fällt die Entscheidung erst am letzten Spieltag zwischen dem Schlusslicht SC Börry (13 Pkt./37:90 Tore) und dem TSV Klein Berkel (16 Pkt./42:100 Tore), dem ein Remis gegen Bisperode (heute, 16 Uhr) zum Klassenerhalt reicht. Selbst wenn Börry gegen Tünderns Reserve gewinnen sollte, ist der SC auf Schützenhilfe aus Bisperode angewiesen. Aber da Börrys Coach Andreas Meissner, der ab und zu immer noch seinen Fan-Schal „Von der Wiege bis zum Tode – TSV Bisperode“ trägt, freundschaftliche Kontakt zu seinem Ex-Klub pflegt, kann er sich der Unterstützung seiner Kumpels wohl sicher sein. Aber die Elf von Klein Berkels Coach Bernd Wollborn, der im Sommer von Thomas Fenske abgelöst wird, will den letzten Matchball nutzen – allerdings wurden schon einige von der Wollborn-Elf vergeben.

Bei den restlichen Partien – Aerzen gegen Grohnde, Hemeringen gegen Marienau (heute, 16 Uhr) – geht es nur noch um die goldene Ananas. Die beiden Freitagabendspiele, Afferde gegen Eimbeckhausen und Rohden gegen Lachem, waren bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch nicht beendet.

Vor seinem Debüt für die SG Hameln 74: Torjäger Sönke Wyrwoll. nls



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