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Fünffacher Torschütze für Hannover 96 beim 8:0 gegen Tündern

Tolle Show! Karaman lässt es krachen

Hameln. Mann-o-Mann, der Karaman! Den Auftritt des Bundesligisten Hannover 96 im Weserbergland-Stadion gegen die Landesliga-Kicker des HSC BW Tündern nutzte Hannovers Angreifer Kenan Karaman gestern Abend zu einer tollen Ein-Mann-Show.

veröffentlicht am 05.09.2014 um 21:50 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:16 Uhr

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Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite

Gleich fünfmal versenkte der Neuzugang von 1899 Hoffenheim den Ball im Tor. Alleine dreimal in der ersten Halbzeit. Mit seinem klassischen Hattrick begeisterte er nicht nur die Fans auch Trainer Tayfun Korkut. Weder Sebastian Kelle in der ersten Halbzeit, noch Alexander Deppe nach der Pause fanden ein Mittel, um die Torflut des Hannoveraners zu verhindern. Die beiden schönsten Treffer des Abends gingen aber auf das Konto von zwei anderen 96-Akteuren. Valmir Sulejmani hämmerte nur vier Minuten nach seiner Einwechslung den Ball aus 30 Metern genau in Winkel. Und für den krönenden Abschluss sorgte zwei Minuten vor dem Abpfiff des souverän leitenden Unparteiischen Johann Pfeifer Jimmy Briand mit seinem zweiten Treffer. Mit der Hacke verlängerte er die Kugel zum achten Mal über die Torlinie.

Auch zur Freude von TV-Legende Rolf Töpperwien, der extra nach Hameln gekommen war und das Spiel und vor allem die Tore mit flotten Sprüchen kommentierte und auch die Pressekonferenz im VIP-Zelt souverän leitete.

Mit acht Gegentreffern waren die „Schwalben“ am Ende auch gut bedient. Vor dem Tor der „Roten“ sorgte nur Niklas Beckmann einmal für Großalarm. Drei Abwehrspieler ließ er im Strafraum stehen, doch seinen Rückpass von der Außenlinie konnte Lukas Kramer nicht zum Überraschungstor nutzen. In der zweiten Halbzeit tendierte die Gefahr vor dem Tor der Hannoveraner dann gegen Null. Auch deshalb, weil Trainer Siegfried Motzner nach einer Stunde begann, auf allen Positionen munter durchzuwechseln. Denn ihren Auftritt gegen den Bundesligisten hatten sich alle 22 eingesetzten Tünderaner redlich verdient. Am Ende der munteren 90 Fußball-Minuten gab es fast nur strahlende Gesichter, nur nicht bei Tünderns Kassierer. Denn der hatte beim Auftritt des Bundesligisten mehr als 1496 Zuschauer erwartet.

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Fachgespräch: Kultreporter Rolf Töpperwien interviewt Coach Motzner


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