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„Schwalben“ haben beim Frauen-Turnier starke Konkurrenz

Titelverteidiger Tündern in Torlaune?

HAMELN. Verteidigt Blau-Weiß Tündern den Titel beim Frauen-Supercup? Die Entscheidung fällt am Sonntag ab 10.30 Uhr in der Rattenfänger-Halle. Karten gibt es an der Tageskasse.

veröffentlicht am 25.01.2018 um 14:34 Uhr

Letztes Jahr gab’s Riesenjubel in der Rattenfänger-Halle – Tündern hat 2017 als erste Hameln-Pyrmonter Frauen-Mannschaft den Supercup geholt! Zunächst war es die überragende Hanna Kleindiek, die die Blau-Weißen im Endspiel aus kurzem Winkel gegen Oberligist RW Göttingen in Front schoss. Kurz vor Schluss war es dann das wohl schönste Tor des Turniers, das den Finalsieg der Tünderanerinnen besiegelte: Rieke Appel sah, dass Göttingens Keeperin aufgrund des Rückstands weit aufgerückt war – und lupfte die Kugel vom eigenen Strafraum über das gesamte Feld in die Maschen. Im Anschluss spielte das Team von Trainer Alexander Stamm die Zeit souverän runter – und jubelte mit dem Abpfiff im Kollektiv.

Ob es in diesem Jahr erneut klappt, ist jedoch völlig offen. Zu stark ist das diesjährige Turnier der Frauen besetzt. Mit dem TSV Limmer ist ein Regionalligist dabei, mit ESV RW Göttingen, PSV GW Hildesheim und eben den Hameln-Pyrmonterinnen aus Tündern und Hastenbeck gleich vier Oberligisten. Komplettiert wird das Feld durch die Landesligisten 1. FFC Hannover, SC Deckbergen-Schaumburg, TSV Eintracht Bückeberge sowie Bezirksligist HSC BW Tündern II und Kreisligist SG Hannover 74. Ein so hochklassiges Teilnehmerfeld gibt es selbst bei den Herren nicht.

Verständlich also, dass Favoriten kaum auszumachen sind. Zumal das letzte Jahr gezeigt hat, dass Limmer als klassenhöchste Mannschaft alles andere als unschlagbar ist. Der TSV schied gegen den letztjährigen Finalisten RW Göttingen mit 0:1 aus. Und die Uni-Städterinnen als Topteam der Oberliga mussten sich schließlich dem damaligen Landesligisten aus dem Windmühlendorf geschlagen geben. Hastenbeck verabschiedete sich als Oberligist sogar schon in der Vorrunde. Das ist sicherlich nicht der Anspruch der Fußballerinnen vom Reuteranger – ob es diesmal zu mehr reicht? Fest steht, dass nichts feststeht. Der Frauen-Supercup ist sehr ausgeglichen besetzt. Wer am Ende den Pokal in die Höhe recken kann, wird die Tagesform entscheiden.awa



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