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Dewezet-Zwischenbilanz: So läuft’s für die Hameln-Pyrmonter Klubs in der Bezirksliga

Titelträume und Abstiegsangst

Bezirk Hannover. Von Titelträumen bis Abstiegsangst: Die Hameln-Pyrmonter Fußball-Klubs erleben in der Bezirksliga ein Wechselbad der Gefühle. Eine Zwischenbilanz.

veröffentlicht am 03.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:47 Uhr

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

MTSV Aerzen (1./40 Pkt./ 41:19 Tore): Wenn es läuft, dann läuft’s. Und das sogar wesentlich besser als erwartet. Nach dem 10. Platz in der Vorsaison hatte sich der MTSV Aerzen eigentlich nur den Klassenerhalt zum Ziel gesetzt, doch nach einer bärenstarken Hinrunde und zuletzt sieben Siegen in Serie mauserte sich das Team vom Veilchenberg unter Neu-Coach Uwe Filla plötzlich zum Titelfavoriten. Die Zwischenbilanz – 13 Siege, ein Remis und nur drei Niederlagen – spricht für sich. Der Erfolg trägt Fillas Handschrift: Es wird in der Abwehr nicht nur Beton angemischt, sondern erfrischender Offensivfußball gespielt. Der Aufstieg ist zwar kein Muss, aber möglich.

SSG Halvestorf (7./20 Pkt./37:36 Tore): Als Vizemeister der Vorsaison zählte Halvestorf eigentlich mit zu den Titelfavoriten, aber die SSG blieb bisher hinter den Erwartungen zurück – unter anderem auch, weil vor Saisonbeginn mit Jan-Niklas Bleil, Benedict Dreier, Fabian Moniac und Matthias Günzel einige Leistungsträger den Verein verlassen haben. Hinzu kam das Verletzungspech. Anfang November warf dann auch noch Trainer Thilo Klotz das Handtuch. Bis zur Winterpause hilft Arthur Wiebe als Interimscoach aus. Dann kehrt mit Ralf Fehrmann der erfolgreichste Trainer der Vereinsgeschichte zurück. Mit ihm kann es eigentlich nur besser werden.

SV Lachem (8./20 Pkt./ 36:43 Tore): Nach dem schwachen Saisonstart war der SV Lachem der Abstiegskandidat Nummer eins. Doch mit Tarik Önelcin als Trainer kam die Wende. Önelcin war erst als Urlaubsvertretung von Spielertrainer Muhammet Sen eingesprungen – und holte die ersten vier Punkte. Nach Sens Rücktritt gab es einen fliegenden Trainerwechsel. Önelcin machte weiter – und führte Lachem auf einen einstelligen Tabellenplatz. Der Grund ist die Heimstärke: Zu Hause hat die Elf mit Önelcin als Trainer noch kein Spiel verloren. Im Gegensatz dazu ist die Auswärtsbilanz – nur vier Punkte – mager.

TSV Bisperode (10./18 Pkt./ 36:44 Tore): Den bisherigen Saisonverlauf hatte sich Werner Brennecke anders vorgestellt. Eigentlich wollte Bisperodes Coach eine sorgenfreie Saison spielen und mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Aber mit 18 Punkten ist der TSV zurzeit nur vier Punkte vom Relegationsplatz entfernt. Vor allem die Abwehrprobleme hat Brennecke noch nicht in den Griff bekommen. Seine Elf hat in 15 Partien bereits 44 Tore kassiert, das sind im Schnitt fast drei pro Spiel. Eine schlechtere Bilanz hat nur Schlusslicht TuSpo Lamspringe mit 55 Gegentoren. Hoffnung machen die vielen junge Talente, die Brennecke in seine Startelf integriert hat. Sie mussten in der Hinrunde zwar oft Lehrgeld zahlen, haben aber Potenzial.

WTW Wallensen (13./ 14 Pkt./ 24:33 Tore): Vor Saisonbeginn hatte sich WTW-Coach Stefan Gluba mit einem Platz im oberen Tabellendrittel ein ehrgeiziges Ziel gesetzt, aber trotz der acht Neuzugänge (davon vier vom Landesligisten SV Alfeld) tat sich der Aufsteiger in der Bezirksliga bisher schwer. Nach dem miserablen Saisonstart mit acht sieglosen Spielen zeigt Wallensens Formkurve seit dem ersten Saisonsieg gegen Lamspringe (5:2) zumindest etwas nach oben. Mit dem 4:1-Heimsieg im Bezirksliga-Kellerduell gegen den Tabellen-12. VfL Nordstemmen schaffte WTW zuletzt den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze und kletterte erstmals in dieser Saison auf den Relegationsplatz. Das lässt hoffen, aber bis zum Klassenerhalt ist es noch ein weiter Weg…



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