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Fußball: Latferde nach 5:2 in Salzhemmendorf ganz oben dran

Titel oder nix

HAMELN-PYRMONT. In der Fußball-Kreisliga ist der FC Latferde 80 am Meistertitel und dem damit verbundenen Aufstieg in die Bezirksliga ganz nah dran. Denn im Gipfeltreffen setzten sich die Latferder mit 5:2 beim ärgsten Konkurrenten BW Salzhemmendorf durch und eroberten die Tabellenspitze zurück.

veröffentlicht am 17.05.2018 um 22:57 Uhr

Latferdes Kapitän Benjamin Bohne (re.) zieht an seinem Salzhemmendorfer Gegenspieler Tim Geffert vorbei. Foto: nls
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Titel oder nix – diese Devise hatte Latferdes Spielertrainer Alexander Liebegott bereits vor dem Gipfeltreffen gegen Tabellenführer BW Salzhemmendorf ausgegeben. Am Meistertitel und dem damit verbundenen Bezirksliga-Aufstieg, mit dem der engagierte Spielertrainer in dem kleinen Weserdorf wohl Dorfgeschichte schreiben würde, ist Liebegott mit seiner verschworenen Truppe durch den 5:2 (1:2)-Sieg bei Blau-Weiß wieder ganz oben dran. Nur von Platz zwei und der damit verbundenen Aufstiegs-Relegation will er nichts zu tun haben.

Zunächst sah es für den FC gar nicht gut aus. Nach dem 2:0 durch Nico Granzow (11.) und Niko Wiegmann (17.) herrschte noch blau-weiße Farbenpracht, danach wurde es aber düster. Erst traf Melih Öner (24.) zum 1:2, und als Latferdes Keeper Rouven Gasde zwei Riesenchancen meisterte, geriet die Elf von Trainer Paul Bicknell mehr und mehr aus der Spur. Dafür spielte Latferde fast schon meisterlich auf. Beim FC 80 warf vor allem Alexander Liebegott alles rein. Mit seinen drei Treffern (76./78./90+2) stellte er Salzhemmendorfs Defensivabteilung vor eine kaum lösbare Aufgabe. Ein Hattrick gelang ihm aber nicht. Den verhinderte Kollege Artur Zmuda (85.) mit einem Freistoß aus 25 Metern. Latferdes Torjäger strahlte trotzdem. „Nach der Pause haben wir das Spiel mit Kampf umgebogen“, lobte Liebegott sein Team. BW-Coach Bicknell war eher bedient: „Mit so einer Leistung haben wir auch keinen Sieg verdient.“ Das Restprogramm bietet jetzt Spannung pur. Auf Salzhemmendorf warten noch vier Auswärtsspiele in Folge. Lachem muss noch dreimal ran, darunter zweimal auf eigenem Platz, und Wallensen bleibt in Lauerstellung.kf

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