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Tünderns Kapitän erzielt Siegtreffer beim 1:0-Sieg gegen Mühlenfeld / Keeper Sebastian Kelle stark

Tim Piontek – der Mann für die wichtigen Tore

Tünderns Kapitän Tim Piontek ist bei den Schwalben der Mann für die wichtigen Tore. Das war vor zwei Wochen beim 1:0-Heimsieg gegen Burgdorf so. Und das war am Samstag beim 1:0 (1:0) gegen Mühlenfeld auch so. In der 36. Spielminute erzielte der Kapitän erneut das Tor des Tages: Nach einem Freistoß von Niklas Beckmann köpfte Piontek den Ball zum umjubelten 1:0-Siegtreffer ins Netz. Wer hätte das gedacht?

veröffentlicht am 11.03.2012 um 15:47 Uhr
aktualisiert am 12.01.2017 um 22:16 Uhr

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

Bei der klaren 1:6-Hinspielpleite in Mühlenfeld war die Motzner-Elf noch chancenlos, doch diesmal waren die Schwalben ein mehr als gleichwertiger Gegner.

Schon in den ersten fünf Minuten entwickelte sich auf dem Hamelner Kunstrasenplatz ein offener Schlagabtausch – mit Torchancen auf beiden Seiten. Erst prüfte Mühlenfelds Torjäger Mohamad Saade (11 Saisontreffer) Tünderns Klasse-Keeper Sebastian Kelle, dann schoss der quirlige Robin Tegtmeyer, der in der Landesliga schon zwölfmal für die Blau-Weißen traf, erst knapp am TSV-Tor vorbei. Und dann kam Tegtmeyer nach einem Steilpass von Christopher Engel einen Schritt zu spät. Nach einer Viertelstunde tauchte plötzlich Mohamad Saade (nach einem Super-Pass von Jan-Niklas Remmert) frei vor Tünderns Keeper auf, vergab die Chance aber kläglich. Ein weiteren Schuss von ihm konnte Kelle gerade noch so am Pfosten vorbei lenken. Unmittelbar zuvor hatte die Motzner-Elf durch Piontek und Tegtmeyer ein Doppel-Chance, die aber Mühlenfelds starken Torhüter Daniel Beissner vereitelte.

Glück hatten die Tünderaner kurz vor dem 1:0 von Piontek, denn nach einem Handspiel von Yves Hackl hätte Schiedsrichter Bernd Ihle durchaus auf Strafstoß entscheiden können. Seine Pfeife blieb stumm. Nach dem Seitenwechsel hätte Tünderns Tegtmeyer nach einem Traumpass von Engel alles klarmachen können – traf aber nur das Außennetz. Die miserable Chancenauswertung wäre fast bestraft worden, denn der eingewechselte Alessandro Busse hatte in der Schlussviertelstunde noch zwei gute Möglichkeiten für Mühlenfeld den Ausgleichstreffer zu erzielen. Doch BW-Keeper Sebastian Kelle rettete mit seinen Paraden den Sieg, der im Hinblick auf den angepeilten Klassenerhalt in der Landesliga die halbe Miete gewesen sein könnte.

Tündern: Kelle, Junker, Achilles, Hackl, Hau, Blum (89. Bloß), Gurgel, Piontek, Engel, Beckmann, Tegtmeyer (90. Runne).

Hochbetrieb in Tünders Strafraum: Yves Hackl, Tim Piontek und Torwart Sebastian Kelle im Luftkampf mit Mühlenfelds Torjäger Mohamad Saade. Foto: nls



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