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Manager zieht nach vereinsinternen Querelen mit dem Vorstand der SG Hameln 74 die Konsequenzen

Thimm verkündet Rücktritt

Hameln. Das Tischtuch zwischen dem Vereinsvorstand der SG Hameln 74 und Manager Thomas Thimm ist endgültig zerschnitten. Nach vereinsinternen Querelen zog Thimm jetzt die Konsequenzen und trat mit sofortiger Wirkung als Teammanager zurück.

veröffentlicht am 11.02.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:51 Uhr

SG Hameln 74

Mit folgender Begründung: „Der aktuelle Vorstand der SG 74 trägt unser bisheriges Konzept zum Erfolg in der Fußball-Landesliga seit Monaten nicht mehr mit und hat dieses nun auch öffentlich verkündet. Durch den gleichzeitigen Versuch der öffentlichen Diffamierung meiner Person durch den 2. Vorsitzenden Walter Mey und den Schatzmeister Ulrich Scharf ist das Vertrauensverhältnis zwischen mir sowie der 1. Herrenmannschaft auf der einen und dem aktuellen Vorstand auf der anderen Seite nachhaltig gestört“, so Thimm. „Unter diesen Umständen sehe ich leider keine Möglichkeit mehr, meine jahrelange, erfolgreiche Arbeit für die SG 74 fortzusetzen. Aus diesen Gründen trete ich von meinem Amt zurück.“

Ein Schritt, der nicht überraschend kommt. Denn dass die Chemie zwischen ihm und der Vereinsführung nicht stimmt, ist ein offenes Geheimnis. Ende Januar kam es zum Eklat, als der Vereinsvorstand öffentlich auf Konfrontationskurs mit Thimm ging und schwere Vorwürfe gegen ihn erhob. Mey und Scharf machten den ehemaligen Vereinsvorsitzenden öffentlich für die durch eine Steuernachzahlung in fünfstelliger Höhe entstandene Finanzmisere des Klubs verantwortlich, weil er die Spielergehälter nicht ordnungsgemäß beim Finanzamt angemeldet haben soll. Wie es bei der SG 74 in der nächsten Saison weitergeht, ist zurzeit noch ungewiss. „Das hängt davon ab, welche Spieler uns in der neuen Saison noch zur Verfügung stehen. Ich gehe davon aus, dass wir bis Ende Februar diesbezüglich Klarheit haben werden“, sagt Co-Trainer Dirk Schumachers, der im Sommer Paul Bicknell, der – wie berichtet – zum TSV Bisperode wechselt, als Chefcoach ablösen soll. Allerdings macht Schumachers keinen Hehl daraus, dass das nur einen Sinn hat, „wenn wir auch vernünftigen Kader haben“. aro



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