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Vereinswechsel ist für Tünderns Torjäger kein Thema: „Ich fühle mich wohl“

Tegtmeyer kommt direkt aus Chicago

Fußball (aro). Seit einer Woche ist Robin Tegtmeyer in Chicago, um seine Freundin zu besuchen: „Es ist sehr schön hier. Ich wollte schon immer mal in die USA.“ Aber pünktlich zum Saisonfinale gegen den Landesliga-Fünften Arminia Hannover (Sonntag, 15 Uhr) ist Tünderns Torjäger wieder da. Er kommt direkt aus Chicago. So ist es jedenfalls geplant.

veröffentlicht am 01.06.2012 um 15:23 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 04:41 Uhr

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„Wenn alles glattgeht, komme ich Sonntag um 14.40 Uhr am Bahnhof in Hameln an“, meldete sich Tegtmeyer via Facebook bei der Dewezet-Sportredaktion. 20 Minuten später wird die Partie gegen Arminia zwar schon angepfiffen, aber Tünderns Abwehr-Chef Robin Hau ist sich sicher, dass „Robsi“ in der Startelf stehen wird. Ohne den Stürmer mit der Rückennummer 17 hätte die Motzner-Elf den Klassenerhalt wohl nicht geschafft, denn mit seinen bisher 17 Saisontreffern ist Tegtmeyer Tünderns Lebensversicherung. Das sieht auch Robin Hau so: „Wir können jeden Spieler ersetzen – nur ihn nicht.“ Das sieht Tegtmeyer nicht so. Er ist ein bescheidener Typ, der sich nicht wichtiger nimmt, als er ist. „Mit der Saison bin ich ziemlich zufrieden. Da wir als Aufsteiger nicht abgestiegen sind, was uns anfangs – glaub ich – kaum einer zugetraut hat, war das schon okay so“, sagt Tegtmeyer, der in der Rückrunde gerne noch das eine oder andere Tor mehr gemacht hatte. Ein Vereinswechsel war und ist für ihn kein Thema. Nicht nur, weil es laut Tegtmeyer keine Angebote anderer Klubs gab: „Ich fühle mich in Tündern wohl, innerhalb der Mannschaft fühle ich mich gut aufgehoben, und mit Siggi haben wir auch einen ehrgeizigen Trainer, der mir sehr hilft, mich zu verbessern.“ Hinter den Kulissen plant Tünderns Teammanager Manfred Lentge schon für die neue Saison. Angeblich sind die Transfers von Tobias Wulfkuhle (Egestorf), Yannick Hill (Halvestorf) und Liam Reed (Rohden) schon fix. Lentge will das aber (noch) nicht bestätigen. Wulfkuhle selbst will sich zu diesem Thema äußern, wenn die Saison zu Ende ist. Zurzeit ist der Student im Stress, weil er für Klausuren büffeln muss.

Bereits am Samstag (16 Uhr) empfängt der TSV Fortuna Sachsenross Hannover die SSG Halvestorf, die sich vernünftig aus der Landesliga verabschieden möchte. Fabian Kowalski wird sich wohl zum letzten Mal das grün-weiße SSG-Trikot überstreifen: „Wenn es klappt, werde ich vier Jahre nach Amerika gehen, um dort zu studieren“, so Kowalski.

Den Ball im Blick: Tünderns Torjäger Robin Tegtmeyer.

Foto: nls



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