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Hallenfußball: 16 Teams kämpfen beim Citipost-Cup in Aerzen um Supercup-Punkte

Supercup-Quali: Wer jubelt diesmal?

AERZEN. Die Qualifikation für den 12. Dewezet-Supercup geht am Samstag und Sonntag mit dem Citipost-Cup des MTSV Aerzen weiter. Insgesamt 16 Hallenfußball-Teams kämpfen in der Sporthalle in Aerzen um den Turniersieg und Supercup-Punkte.

veröffentlicht am 21.12.2018 um 13:42 Uhr

Aerzens Agostino Di Sapia will auch beim Citipost-Cup jubeln. Foto: awa
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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

Wenn es um den Sieg beim Citipost-Cup geht, hat Aerzens Fußball-Chef Karsten Hoppe die eigene Bezirksliga-Mannschaft nicht auf der Rechnung. Weil der MTSV (zurzeit Tabellenzwölfter der Bezirksliga-Staffel 3) noch nie sein eigenes Turnier gewonnen hat, rechnet sich Hoppe auch diesmal nicht viel aus: „Ich bin schon froh, wenn sich kein Spieler von uns verletzt. Wir möchten als Gastgeber zumindest die Zwischenrunde erreichen. Das hat bei den vergangenen Turnieren ja meist geklappt.“

Einmal war für den MTSV der Titel sogar zum Greifen nah. Aber nicht für die erste, sondern für die zweite Herrenmannschaft, die damals noch in der 1. Kreisklasse spielte. 2016 war Aerzens Reserve im Finale, dass der FC Springe am Ende mit 5:3 gewann. Der Citipost-Cup-Champion von damals ist auch 2018 wieder dabei, aber als Kreisligist zählt der FC Springe diesmal nicht zu den Top-Favoriten. Dafür ist das Teilnehmerfeld beim mit 1475 Euro dotierten Citipost-Cup zu stark besetzt.

Neben Landesligist Blau-Weiß Schwalbe Tündern traut Aerzens Fußball-Chef vor allem dem TSV Barsinghausen den Turniersieg zu, der den Citipost-Cup schon zweimal gewonnen hat: 2013 (2:1 gegen Halvestorf) und 2014 (4:3 gegen Emmerthal nach Neunmeterschießen). Zum Start der Hallenfußball-Saison wurde Barsinghausen beim TBH-Cup zwar „nur“ Dritter, aber für Hoppe war der Bezirksliga-Tabellenführer trotzdem „die beste Mannschaft des Turniers“. In der Zwischenrunde habe der TSV alle Spiele klar gewonnen und das Halbfinale gegen Lachem nur knapp mit 0:1 verloren. Ebenfalls zum Favoritenkreis zählt der TBH-Cup-Sieger SSG Halvestorf, der nach dem ersten Qualifikationsturnier mit 67 Punkten auf Platz eins der Supercup-Tabelle steht. Auch die Halvestorfer Bezirksligakicker haben 2012 den Citipost-Cup schon einmal gewonnen – mit 5:3 gegen Springe.

Die vier Vorrundengruppen sind mit je vier Mannschaften sehr ausgeglichen besetzt: Die Gruppensieger und Zweitplatzierten qualifizieren sich für die Zwischenrunde am Sonntag (ab 14 Uhr). In Gruppe A ist für Bezirksligist Eintracht Afferde nach dem Vorrunden-Aus beim TBH-Cup das Erreichen der Zwischenrunde quasi Pflicht, um die ersten Supercup-Punkte zu holen. Das Weiterkommen ist aber kein Selbstläufer, denn auch Aerzen, Preussen Hameln und der TSV Kirchbrak rechnen sich Chancen aus. In der Gruppe B ist Klein Berkel als einziges Team aus der 1. Kreisklasse Außenseiter. Ein Zwischenrunden-Ticket dürfte Bezirksligist Halvestorf so gut wie sicher haben. Um das zweite Ticket wird es voraussichtlich ein Kreisliga-Duell zwischen der TSG Emmerthal und dem SCM Bodenwerder geben. Ähnlich ist die Ausgangsposition in der Gruppe C: Wer kommt neben Topfavorit Barsinghausen weiter? Germania Hagen oder Springe? Der TSV Groß Berkel wird es als Team aus der 2. Kreisklasse schwer haben. Gleiches gilt für Inter Holzhausen (1. Kreisklasse) in der Gruppe D, in der Tündern als Landesligist der klare Favorit ist. Hier bahnt sich um Platz zwei ein Zweikampf zwischen dem TuS WE Lügde und TSV Bisperode an, sofern es in der Vorrunde keine Überraschungen gibt.


Hinweis:Live-Ergebnisse und Blitz-Tabellen vom Citipost-Cup in Aerzen gibt es am Samstag (ab 13 Uhr) und Sonntag (ab 14 Uhr) auf www.dewezet.de.



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