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Önelcin will gegen Aerzen „was sehen“ / Fußball-Bezirksliga

Straftraining soll Beine machen

Lachem. Wer 0:10 verliert, der hat im Anschluss daran als Fußballer gewiss keine angenehmen Zeiten. Erst recht nicht im Training. Und genau davon kann Bezirksligist SV Lachem nun ein Lied singen. In der Woche vor dem Keller-Derby (So., 15 Uhr) gegen den MTSV Aerzen stand die intensive Aufarbeitung körperlicher Defizite auf dem Übungsplan von Trainer Tarik Önelcin, denn der war stinksauer. Ob sein Straftraining etwas fruchtet, wird sich zeigen. Fakt ist aber schon jetzt: Nach den drei Platzverweisen in Tündern muss der Coach quasi eine neue Elf aus dem Hut zaubern. Druck macht Önelcin aber trotzdem: „Ich will jetzt was sehen.“ Sein Aerzener Pendant Uwe Filla lebt schon seit Saisonbeginn mit dem personellen Notstand. Auch diesmal wird das nichts werden mit seiner vermeintlichen Wunschformation. „Wir erwarten ein Spiel auf Augenhöhe und wären mit einem Punkt zufrieden“, meint Sprecher Karsten Hoppe.

veröffentlicht am 04.09.2015 um 16:13 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:55 Uhr

VfR Evesen – SSG Halvestorf (So., 15 Uhr). „Dieser Weg wird kein leichter sein“, wusste Soulsänger Xavier Naidoo schon 2005. Natürlich meinte er damals nicht die SSG Halvestorf, aber genau die steht nun vor einem ganz schweren Gang zum Spitzenreiter Evesen. Auch wenn Trainer Ralf Fehrmann mit dem bisherigen Saisonverlauf (vier Punkte) alles andere als zufrieden sein kann, bleibt er mutig: „Wir haben nichts zu verlieren, können nur gewinnen. Fehlen wird Andrei Vorrat.

SV 06 Holzminden – HSC BW Tündern (So., 15 Uhr). Der Sommer ist vorbei – die Schwalben wollen ihren Höhenflug aber auch in Holzminden fortsetzen. Und gelingt dort tatsächlich der vierte Sieg in Serie, wäre Tündern hautnah im Titelrennen dabei. Allerdings muss erst das sensationelle 10:0 gegen den SV Lachem schnell wieder aus den Köpfen raus. „Wir werden uns davon nicht blenden lassen, vielmehr ist volle Konzentration gefordert“, mahnt Sprecher Karsten Leonhart.

SC Rinteln – WTW Wallensen (So., 15 Uhr). Zwei Niederlagen, ein Sieg und ein Remis. Die Bilanz von Interimstrainer Sven Köhne, der in seiner eigentlichen Funktion als Vereinsvorsitzender noch keinen Gluba-Nachfolger präsentieren konnte, ist bislang durchwachsen. Mit anderen Worten: Ausbaufähig. Vielleicht schon in Rinteln, denn der SC kam auch noch nicht so richtig in Tritt. „Wir hoffen auf eine kleine Überraschung“, orakelt WTW- Sprecher Schütte.ro



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