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Holzhausen fehlt Trio im Derby / Eintracht-Coach Mende: „Es reicht nicht, einen Punkt zu holen“

Stoppen Inter-Girls Nettelredes Siegesserie?

Fußball (ako). „Wenn wir jetzt nicht gewinnen sollten, rutschen wir unten tief rein“, beschreibt Markus Mende die Lage von Eintracht Hameln. Deshalb muss vor dem Frauen-Landesligaspiel gegen Havelse II endlich wieder ein Sieg her. „Es reicht nicht, wenn wir ständig nur einen Punkt holen“, so der Trainer. Mit sechs Punkten aus sechs Spieltagen rangiert der ESV in der unteren Tabellenhälfte.

veröffentlicht am 06.10.2011 um 16:36 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 15:21 Uhr

Die Gründe für den Fehlstart sind leicht erklärt: „Das Umschalten von der Offensive auf die Defensive muss verbessert werden, genauso wie andersrum auch.“ Miriam Böttcher wird dabei nicht mithelfen können. Die Mittelfeldspielerin muss arbeiten und wird ersetzt werden müssen. „Dennoch ist der Heimsieg Pflicht“, erklärt Mende die Devise.

Während in Hameln das taktische Verhalten kritisiert wird, ist das beim SC Diedersen ein Grund zum Loben: „An meine Vorgaben haben sich meine Mädels bislang sehr gut gehalten. Ich hoffe, dass es so weitergeht.“ Beweisen können die Rot-Weißen das schon am Samstag (16 Uhr), wenn es zum Oberliga-Absteiger TuS Sulingen geht. „Vielleicht wird uns der Gegner sogar etwas unterschätzen, was uns zum Vorteil wäre“, spekuliert Stamm. Während Kapitänin und Spielmacherin Jana Runge zur Mannschaft zurückkehrt, fällt im Gegenzug definitiv Shirley Wehrhahn aus. Zudem sind die Einsätze von Lara Kaller und Jennifer Motzner fraglich. Alexander Stamm würde sich deshalb auch mit einem Punkt zufriedengeben: „Wenn wir etwas Zählbares nach Hause holen, wäre ich schon einverstanden.“

Zum Spitzenspiel zwischen zwei Derbygegner kommt es in der Bezirksliga am Samstag (17 Uhr) an der Pyrmonter Bahnhofstraße, wenn Inter Holzhausen den TSV Nettelrede empfängt. Außer der Rivalität erhöht auch die aktuelle Tabellensituation die Brisanz dieses Duells. Während der Gastgeber als Aufsteiger überraschend den dritten Rang belegt, reist der TSV selbstbewusst als Spitzenreiter an. „Es wird auf jeden Fall ein tolles, ansehnliches Spiel“, ist sich Nettelredes Coach Werner Schwekendiek sicher. Trainerkollege Mario Reinhold stimmt ihm dabei zu: „Beide Teams verfügen über gefährliche Offensivkräfte, so dass ich viele Tore erwarte.“ Uneinig sind sie sich dagegen, was die Favoritenrolle betrifft. Während Schwekendiek Inters Heimrecht als großen Vorteil ansieht, ist Reinhold anderer Meinung: „Der TSV spielt schon länger in dieser Liga und wurde letzte Saison sogar Zweiter. Wir als Aufsteiger können nicht zu viel erwarten.“ Aber den Respekt vor den Gegner haben beide gemeinsam. „Hut ab, wie überzeugend Holzhausen sich als Aufsteiger in die Liga etabliert“, schwärmt Schwekendiek. „Und Inters Jennifer Reinhold ist außerdem eine Klasse für sich.“ Auch Reinhold sieht Nettelredes Stärke in der Vorwärtsbewegung: „Sie agieren viel über die Außen. Da muss ich mir noch etwas einfallen lassen, um dagegenzuhalten.“ Ihm werden neben Nathalie Schmiedeskamp auch das Angreiferduo Kelly Stratmann und Manuela Bürgel fehlen. Gästecoach Schwekendiek kann dagegen aus dem Vollen schöpfen.



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