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Diedersen nach 4:1 gegen Laatzen Meister / SV Hastenbeck droht Abstieg nach 0:1 / Latferder 3:12

„Stamms Eleven“ baut sich ein Denkmal

Fußball (ro/ako). Abpfiff, Meister – und ab ging die Party! Der Jubel beim Bezirksligisten SG Diedersen/Lauen-stein kannte nach dem 4:1-Triumph über Laatzen keine Grenzen. „Wir haben uns ein Denkmal gebaut“, so präsentierten die Frauen von Trainer Alexander Stamm anschließend stolz ihr Meister-shirt. Und das tragen sie zu recht, denn nie zuvor stieg ein Team aus Diedersen in die Fußball-Landesliga auf. Sabrina Paech (2.) und Lisa Wedekind (24./68./70) per Dreierpack machten den vorzeitigen Titeltriumph perfekt. Für Laatzen traf nur Farina Rose (48.). „Meine Mädels haben eine tolle Saison gespielt und sind verdient aufgestiegen,“ lobte Stamm seine Elf. Und das Geheimnis des Erfolgs? „Wir halten alle zusammen, es passt auch menschlich zwischen uns sehr gut,“ klärte der überglückliche Coach auf.

veröffentlicht am 08.05.2011 um 20:41 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 21:21 Uhr

Ein Debakel der Extraklasse erlebte dagegen der FC Latferde und ging in Ambergau gleich mit 3:12 unter. Neben dem extremen Verletzungspech kommen wohl auch noch interne Probleme hinzu. „Es reicht nicht, dass nur drei bis vier Spielerinnen alles geben und der Rest zuschaut“, bemängelt Trainer Kai Steding die Einstellung. Zu denen, die noch in Normalform auflaufen, gehört mit Sicherheit Jaqueline Janssen. Sie erzielte alle Treffer (5./38./85.) für Latferde.

Tristesse pur herrscht auch beim SV Hastenbeck. Nach der bitteren 0:1-Niederlage im Kellerduell beim TSV Renshausen droht der Abstieg aus der Frauen-Oberliga. „Das war einfach Pech. Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, denn sie hat wirklich alles gegeben“, bilanzierte Genge-Vertreterin Sabine Thimm. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, und bezeichnender Weise fiel das Tor des Tages durch einen Elfmeter, den Heuerding (65.) mit viel Glück verwandelte. Die starke SV-Torhüterin Sandra Dahmen hatte die Fingerspitzen noch am Ball. „Jetzt müssen wir auf ein Wunder hoffen“, meint Thimm vor dem letzten Saisonspiel am Sonntag (13 Uhr) gegen den TSV Limmer.

SV Hastenbeck: Dahmen – Piel, Arlt, Woltemate, Feuerhake – Schulz, Korbach, Habenstein (76. Piepenbrink), D. Schnarre – Fricke, Schliebe.

In der Landesliga reichte Eintracht Hameln ein 0:0 gegen Kleefeld zum endgültigen Klassenerhalt, Meike Becker-Bubat und Annika Hesse trafen jeweils zweimal nur Aluminium. „Wir hätten auch einen Sieg verdient gehabt“, bilanzierte Trainer Mende.

Und dann die Hände zum Himmel, komm lasst uns fröhlich sein: Die Frauen der SG Diedersen / Lauenstein feiern die vorzeitige Meisterschaft in der Bezirksliga und den Aufstieg in die Landesliga.

Foto: nls



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