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Fußball: Torjäger Joy-Connor Kästel verlässt Halvestorf Richtung Evesen – aber warum?

SSG Halvestorf verliert ihr Top-Talent

HALVESTORF. Die SSG Halvestorf verliert ihr Top-Talent: A-Junioren-Torjäger Joy-Connor Kästel wechselt im Sommer zum Fußball-Bezirksligisten VfR Evesen - aber warum? Wir haben mit dem 17-Jährigen über die Gründe für seinen Wechsel gesprochen.

veröffentlicht am 13.06.2019 um 14:37 Uhr

Schoss mit 28 Saisontreffern Halvestorfs A-Junioren fast im Alleingang zum Titel: Torjäger Joy-Connor Kästel. Foto: awa
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Joy-Connor Kästel ist ein Torjäger-Talent. Umso überraschender ist, dass der 1,88 Meter große Mittelstürmer, der in der vergangenen Bezirksliga-Saison mit Halvestorfs A-Junioren Meister wurde und mit 28 Saisontoren der Torschützenkönig der Staffel 3 war, die SSG verlässt und zum Bezirksligisten VfR Evesen wechselt. Damit hatte wohl niemand gerechnet. Wir haben mit dem Realschüler aus Fischbeck über die Gründe für seine Entscheidung gesprochen.


Sie haben sich für den VfR Evesen entschieden, was hat den Ausschlag dafür gegeben?
Joy-Connor Kästel: Trainer Heiko Thürnau. Er kam schon früh auf mich zu, und ich kannte ihn auch noch aus meiner Zeit beim VfL Bückeburg. Ich erhoffe mir mehr Spielzeit als in Halvestorf, die ja eher auf erfahrene Spieler setzen.


Das ist ja sicherlich als junger Spieler auch attraktiv, mit seinem Hobby etwas Geld verdienen zu können.
Ja, aber das ist für mich total zweitrangig.


Bei 28 Toren haben sicherlich auch andere Teams angeklopft?
Der SV Lachem-Haverbeck und der HSC Schwalbe Tündern hatten angefragt, aber ich wollte nach Evesen.


Hat es Sie nicht gereizt, mit Tündern in der nächsten Saison in der Oberliga zu spielen?
Nein, Halvestorf war so was wie meine Familie – und dann wechselt man nicht nach Tündern. Ich habe da auch schon mal gespielt, aber das hat mir nicht gefallen.


Und kamen aus Halvestorf Signale, dass der Verein gerne mit Ihnen weitermachen möchte?
Erst ganz spät haben sie es versucht, aber da stand ich schon in Evesen im Wort. Die haben wahrscheinlich nicht damit gerechnet, dass ich gehen werde. Aber jetzt ist es an der Zeit für eine Veränderung.


Der VfR Evesen peilt ja jede Saison den Landesliga-Aufstieg an. Ist das auch Ihr Ziel?
Auf jeden Fall. Ich möchte unbedingt aufsteigen, mich in die Mannschaft integrieren und mir einen Stammplatz erarbeiten.


Ihr Vater Jens Kästel ist ein Kenner der Schaumburger Fußballszene und war ja auch lange Jahre beim SC Auetal aktiv. Hat er dir zum Wechsel geraten?
Ich will nicht sagen, dass er mein Berater war, aber er hat mir schon gesagt, dass dies eine gute Station für mich wäre.

Interview: Daniel Kultau



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