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Sportgericht verurteilt Egcon Musliji

Fußball (aro). Weil Egcon Musliji nicht spielberechtigt gewesen sein soll, wird die Partie der 2. Kreisklasse, die die Bezirksliga-Reserve der SG Hameln 74 mit 3:1 gegen den HSC Blau-Weiß Tündern III gewonnen hatte, nachträglich mit 0:5 gewertet.

veröffentlicht am 21.12.2012 um 15:33 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 19:41 Uhr

Diese Entscheidung hat das Sportgericht des Kreisfußball- Verbandes getroffen. Außerdem wurden sowohl die SG 74 als auch Musliji jeweils zu einer Geldstrafe in Höhe von 30 Euro verurteilt und der Spieler darüber hinaus bis zum 31. Dezember 2012 gesperrt. Das Sportgericht ist davon überzeugt, dass Musliji in der Bezirklsliga-Mannschaft festgespielt und für die Reserve der SG 74 in der 2. Kreisklasse nicht spielberechtigt war, heißt es in der Urteilsbegündung. Die SG 74 ging davon aus, dass Musliji als Vertragsspieler hätte spielen dürfen. Aber diese Ausnahmeregelung gilt in Niedersachsen lediglich für die Einsätze von Amateuren oder Vertragsspielern der 3. Liga, Regionalliga oder Oberliga – aber nicht in der Bezirksliga. Diese Rechtsansicht vertritt jedenfalls das Kreissportgericht. Aber offenbar gehen die Meinungen diesbezüglich auseinander: „Friedrich-Wilhelm Meyer (Mitglied des Spielausschusse, Anm. d. R.) hat mich aus seinem Urlaub angerufen und empfohlen, Einspruch einzulegen. Ob wir das tun werden, steht aber noch nicht fest“, gab Hamelns Vereinschef Thomas Thimm auf Anfrage der Dewezet-Sportredaktion Auskunft. Diese müsste innerhalb von sieben Tagen beim nächsthöheren Sportgericht eingelegt werden.



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