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Rot-Weiß und TuS akzeptieren die Sperren / Hessisch Oldendorfer Kreispokal-Derby in Höfingen

Sportgericht sperrt Teke-Duo und Al-Bardawil für jeweils 6 Monate

Fußball (aro/kf). Mit so saftigen Strafen war zu rechnen: Vom Sportgericht des Kreisfußball-Verbandes wurden nach Dewezet-Informationen Sirag Al-Bardawil, Cemil und Cihan Teke für sechs Monate gesperrt! Der Grund war der Eklat zwischen TuS und Rot-Weiß im Halbfinale der Hessisch Oldendorfer Stadtmeisterschaft.

veröffentlicht am 01.09.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 01:21 Uhr

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Fußball (aro/kf). Mit so einer saftigen Strafen war zu rechnen: Vom Sportgericht des Kreisfußball-Verbandes wurden nach Dewezet-Informationen Sirag Al-Bardawil, Cemil und Cihan Teke für sechs Monate gesperrt! Der Grund war der Eklat zwischen TuS und Rot-Weiß im Halbfinale der Hessisch Oldendorfer Stadtmeisterschaft.

Wie berichtet, flogen im Juli beim Turnier in Lachem die Fäuste. Hauptdarsteller waren Sirag Al-Bardawil und Cemil Teke (beide Rot-Weiß) und Cihan Teke (TuS). Die drei Rotsünder wurden jetzt für ein halbes Jahr aus dem Verkehr gezogen. „Wir akzeptieren das Urteil“, sagt Gürsel Sümer. Der Vereinsvorsitzende von Rot-Weiß hatte die beiden Übeltäter seines Klubs bereits vorab vereinsintern für sechs Monate suspendiert, „weil so ein Verhalten mit Fußball nichts, aber auch gar nichts zu tun hat“. Und auch TuS-Coach Tarik Oenelcin ist froh, „dass das leidige Thema jetzt endlich vom Tisch ist“. Denn bereits am Sonntag (15 Uhr) stehen sich beide Hessisch Oldendorfer Klubs in der zweiten Runde des Kreispokals erneut gegenüber.

Es ist die Neuauflage des Pokalfinales, das TuS mit 2:1 nach Verlängerung gegen Rot-Weiß gewann. Doch diesmal steigt die Partie nicht in Bad Münder, sondern in Höfingen. Unweit des kleinen Ortsteils Texas duellieren sich die beiden Hessisch Oldendorfer Vereine auf dem kleinen Platz am Wiesenthal im Kampf um den Kreispokal. Doch derzeit läuft es im Team von Trainer Murat Özcan, das vor dem Saisonstart in der 1. Kreisklasse als haushoher Titelfavorit gehandelt wurde, noch unrund. Die Niederlagen in Flegessen (2:3) und Königsförde (1:3) zeigten, dass trotz vieler bekannter Namen in der Stammformation noch viel Sand im Getriebe ist. Dass neben den gesperrten Spielern auch Urlauber Erhan Yalcin fehlt, tut Rot-Weiß laut Sümer „richtig weh“. Auch für TuS-Coach Tarik Oenelcin ist das Hessisch Oldendorfer Derby kein Spiel wie jedes andere, trotzdem wird er voraussichtlich den einen oder anderen Spieler schonen. Die englischen Wochen mit der Doppelbelastung in der Kreisliga und den Pokalspielen im Kreis und Bezirk hätten viel Kraft gekostet. Kampflos wird das Feld in Höfingen aber keinesfalls geräumt. „Als Pokalsieger stehen wir in der Pflicht, und wir verlieren auch nur ungern“, weiß Önelcin.

Zum Emmerthaler Gemeindeduell wandern die Fans des TSV Grohnde am Sonntag mit Rucksackverpflegung zum TSV Lüntorf und erwarten hier den souveränen Einzug ins Achtelfinale. Weiter spielen: Klein Berkel – Bisperode, Beber-Rohrsen – Aerzen, Nienstedt – Afferde, TC Hameln – Börry, Diedersen – Hilligsfeld, Latferde – Lachem, Reher – Thal, FSV Bad Münder – Wallensen, Fischbeck – Lauenstein, Marienau – Hastenbeck, Hajen – Flegessen/Süntel und Inter Holzhausen – Eimbeckhausen (So., 15 Uhr).

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