weather-image
17°
Frauenfußball: Hastenbeck reicht Remis zum Landesliga-Titel, Tündern muss gewinnen

Spannung bis zum Schluss

TÜNDERN. Vor dem großen Finale in der Landesliga der Fußballfrauen wird beim SV Hastenbeck gar nicht um den heißen Brei herumgeredet. Von Teammanagerin Sabine Thimm kam bereits vor dem Gipfeltreffen beim Verfolger HSC BW Tündern (So., 13 Uhr) die klare Ansage: „Wir geben Vollgas!“

veröffentlicht am 27.05.2016 um 18:44 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:56 Uhr

270_008_7876287_sp699_2805_Sauer_gegen_awa.jpg

Deshalb dürfte am letzten Spieltag (So., 13 Uhr) der Auftritt des Spitzenreiters der 5. Liga beim nur einen Punkt zurückliegenden HSC BW Tündern auch keinesfalls von taktischem Geplänkel geprägt sein. Doch vom Oberliga-Aufstieg und Meistertitel mag sie vor dem Duell noch nicht sprechen: „Ich schätze unsere Chancen auf 50 Prozent ein.“

Wohl auch, weil sie weiß, dass im Fußball einfach alles möglich ist. Und vor allem, dass man nicht auf eine Punkteteilung spielen kann. Die würde dem SV Hastenbeck aber schon zur Meisterschaft und zur Rückkehr in Niedersachsens Oberhaus, aus dem sich der SV Hastenbeck in der Saison 2012/13 verabschieden musste, reichen. Mit taktischen Finessen in Sachen Defensive und Unentschieden durfte auch Trainer Jens Günther seinen Spielerinnen im Vorfeld gar nicht kommen: „Die können das große Finale gar nicht abwarten. Deshalb werden wir voll auf Sieg spielen.“ Und seine Nachfolgerin Bianca Lity, die in der kommenden Saison als Spielertrainerin am Reuteranger nicht nur für Technik und Taktik zuständig sein wird, würde sich in der vierten Liga sicher auch wohler fühlen.

Zweimal trafen die beiden Topteams des Kreises in dieser Saison bereits zusammen. Beide Male hieß es „Vorteil Hastenbeck“. Das erste Punktspiel gewann die junge Mannschaft um Torjägerin Lara-Sophie Meier mit 5:0, im Bezirkspokal gab es am Lawerweg für Blau-Weiß schon in der zweiten Runde mit 1:6 eine weitere Klatsche. Deshalb heißt es in Hastenbeck wohl auch „Aller guten Dinge sind drei“.

Eine dritte Abfuhr plant Tünderns Coach Alexander Stamm mit seinem Team der Aufsteigerinnen wohl nicht ein. Doch große Siegeshoffnungen hegt er vor dem Anpfiff auch nicht unbedingt: „Die Ergebnisse der letzten Wochen sprechen klar für Hastenbeck. Aber im letzten Punktspiel wollen wir noch einmal alles probieren.“ Auf jeden Fall fiebert Stamm der Begegnung, zu der er auch eine große Zuschauerkulisse erwartet, schon seit Tagen entgegen. „Wir werden noch einmal an unsere Leistungsgrenze herangehen“, verspricht er Tünderns Fangemeinde.kf

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare