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Von der Platte auf den Platz: Trainerfrage beim Tischtennis geklärt

So wurde Andreas Meissner zum „Bub“ von Brünnighausen

Fußball (ro). Von der Platte auf den Platz. Wer einen neuen Trainer sucht, der braucht ein glückliches Händchen. Oder es hilft der Zufall wie bei Andreas Meissner.

veröffentlicht am 04.01.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 19:21 Uhr

Der „Bub“ wurde quasi beim Tischtennis in Brullsen zum Trainer des TSV Brünnighausen. Die Wege im Sport sind manchmal doch kürzer, als man denkt, denn der 50-Jährige wollte sich nach seiner Demission beim Kreisligisten SC Börry eigentlich eine kleine Auszeit gönnen und ganz nebenbei als Nummer eins beim TTC in der 1. Tischtennis-Kreisklasse fleißig punkten. Hätte wohl auch geklappt, wäre da nicht sein Teamkollege Ralf Feuerhake, übrigens die Nummer zwei an der Platte in Brullsen. Der alte Weggefährte aus Meissners Marienauer Zeiten und jetzige Abwehrstratege des TSV konnte ihn schließlich für die Aufgabe beim Titelfavoriten der 3. Kreisklasse, Staffel eins, begeistern.

Dort hatte Vorgänger Hussein Ibrahim sein Amt als Spielertrainer zur Verfügung gestellt und will in Zukunft als Stürmer nur noch für die Tore sorgen. „Der Verein ist im Aufbau, und mit der Mannschaft ist noch vieles möglich“, freut sich Andreas Meissner auf seinen neuen Job. Und sein Nahziel: Natürlich Aufstieg in die 2. Kreisklasse, „dann sehen wir weiter“. Könnte auch klappen, denn die Vorzeichen scheinen günstig. Brünnighausen (28) hat als Tabellenzweiter gegenüber Spitzenreiter TC Hameln (31 Punkte) noch zwei Nachholspiele im Ärmel und zudem nach einer kompletten Hinserie in der Fremde ein Dauer-Abo in der Heimat. Alles schön und gut, wäre da nicht die nervige Dauer-Malesse mit dem Vereinsheim. „Wir können uns in zwei Bauwagen umziehen und im Dorfgemeinschaftshaus duschen. Das muss ausreichen“, nimmt Meissner die Dinge so, wie sie sind.



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