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SSG Halvestorf gewinnt das Top-10-Turnier der Dewezet

So sieht ein glücklicher Supercupsiegerbesieger aus

Fußball. Dieses Kribbeln im Bauch werden die Landesligakicker der SSG Halvestorf bestimmt nicht so schnell vergessen. Im vierten Versuch hat es der Top-Favorit endlich geschafft, den mit über 4000 Euro dotierten Supercup zu gewinnen. Das wurde ja auch langsam Zeit …
Nicht nur die Fans, die in der Hamelner Rattenfängerhalle wieder für Super-Stimmung sorgten, waren beim Finale aus den Häuschen, weil die Partie bis zum Schluss auf Messers Schneide stand. Die Halvestorf 2:0-Führung durch René Hau und Josef Selensky glichen Rico Stapel und Alexander Liebegott zwar zwischenzeitlich aus. Aber zum Sieg reichte es für den Titelverteidiger nicht. Denn ausgerechnet der Ex-Tünderaner René Hau versetzte den Schwalben kurz vor Schluss mit dem 3:2 den Knock-out. Die „Supercupsiegerbesieger“ vom Piepenbusch waren nach dem Sieg gegen Titelverteidiger so happy, dass sie minutenlang vor Freude im Kreis tanzten.
Mittendrin war Milan Rukavina, der zuvor an der Seitenlinie ein Wechselbad der Gefühle erlebte. Rukavina hatte bei seiner Supercup-Premiere Gänsehaut. „Was hier in der Rattenfängerhalle abgeht, habe ich als Trainer noch nicht erlebt“, schwärmte Halvestorfs Coach. Und sein Kapitän Josef Selensky konnte es bei der Siegerehrung kaum abwarten, endlich den Siegerpokal küssen zu dürfen.

veröffentlicht am 23.01.2011 um 18:40 Uhr
aktualisiert am 13.01.2017 um 16:40 Uhr

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

Fußball. Dieses Kribbeln im Bauch werden die Landesligakicker der SSG Halvestorf bestimmt nicht so schnell vergessen. Im vierten Versuch hat es der Top-Favorit endlich geschafft, den mit über 4000 Euro dotierten Supercup zu gewinnen. Das wurde ja auch langsam Zeit …

Nicht nur die Fans, die in der Hamelner Rattenfängerhalle wieder für Super-Stimmung sorgten, waren beim Finale aus den Häuschen, weil die Partie bis zum Schluss auf Messers Schneide stand. Die Halvestorf 2:0-Führung durch René Hau und Josef Selensky glichen Rico Stapel und Alexander Liebegott zwar zwischenzeitlich aus. Aber zum Sieg reichte es für den Titelverteidiger nicht. Denn ausgerechnet der Ex-Tünderaner René Hau versetzte den Schwalben kurz vor Schluss mit dem 3:2 den Knock-out. Die „Supercupsiegerbesieger“ vom Piepenbusch waren nach dem Sieg gegen Titelverteidiger so happy, dass sie minutenlang vor Freude im Kreis tanzten. Mittendrin war Milan Rukavina, der zuvor an der Seitenlinie ein Wechselbad der Gefühle erlebte. Rukavina hatte bei seiner Supercup-Premiere Gänsehaut. „Was hier in der Rattenfängerhalle abgeht, habe ich als Trainer noch nicht erlebt“, schwärmte Halvestorfs Coach. Und sein Kapitän Josef Selensky konnte es bei der Siegerehrung kaum abwarten, endlich den Siegerpokal küssen zu dürfen.

Während Selensky den heiß begehrten Pokal in den Himmel reckte, klatschten selbst die fairen Verlierer aus Tündern Beifall. „Halvestorf hat ein starkes Turnier gespielt und verdient gewonnen“, zollte Tünderns Kapitän Tim Piontek dem Gegner Respekt. Piontek selbst hatte, was die Titelverteidigung angeht, selbst große Zweifel. Nachdem Tündern am ersten Tag nur einen Punkt holte, drohte nämlich den Schwalben das Vorrunden-Aus. Nach einem 0:2-Rückstand lösten Piontek und Co. mit einem 4:2-Sieg gegen den TSV Bisperode dann doch noch das Halbfinalticket. Dort traf das Team von Trainer Siegfried Motzner auf den Kreisligisten SG Hameln 74, der dem Titelverteidiger eindrucksvoll Paroli bot, aber am Ende nicht das Glück des Tüchtigen hatte. Quasi mit dem Schlusspfiff erzielte Alexander Liebegott Tünderns umjubelten Siegtreffer zum 3:2. Noch spannender war die zweite Halbfinalpartie zwischen Halvestorf und der TSG Emmerthal, deren Torwart Christian Zimmermann in der Schlussminute mit drei Glanzparaden das 2:2 rettete. Im anschließenden Neunmeterschießen konnte Zimmermann zwar zwei Schüsse von René Hau und Matthias Günzel parieren. Doch zum Sieg reichte es für die TSG nicht, weil auf Seiten der Emmerthaler Daniel Magaschütz nur den Pfosten traf, und weil Florian Beims und Marcel Sparmann an Halvestorfs Klasse-Keeper Fabian Moniac scheiterten. Und auch im Spiel um Platz drei musste die TSG, die gegen die SG 74 eine 3:0-Führung aus der Hand gab, eine bittere 3:4-Niederlage einstecken, die durch Mike König besiegelt wurde.



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