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SSG Halvestorf verteidigt Titel: 5:2-Finalsieg gegen Pyrmont / Insgesamt fast 1800 Zuschauer in der Rattenfängerhalle

So schön jubeln Halvestorfs Supercup-Helden

Halvestorfs Coach Markus Schwarz war stolz wie Oskar, als ihm SSG-Kapitän Josef Selenky bei der Siegerehrung endlich den goldenen Dewezet-Supercup in die Hände drückte. „Den Pokal nehme ich mit ins Bett, meine Frau muss heute Nacht auf dem Sofa schlafen“, scherzte Schwarz und lachte. Vor zwei Jahren, als er noch Trainer in Bisperode war, scheiterte er im Supercup-Finale noch knapp gegen Tündern. Diesmal hat es endlich geklappt …

veröffentlicht am 29.01.2012 um 19:04 Uhr
aktualisiert am 13.01.2017 um 08:55 Uhr

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

Wie schon im Vorjahr heißt auch 2012 der Supercup-Gewinner wieder SSG Halvestorf. Der erneute Triumph beim Top-10-Turnier der Dewezet vor fast 1000 Zuschauern am Finaltag in der Hamelner Rattenfängerhalle war das i-Tüpfelchen einer überragenden Winter-Saison mit insgesamt sechs Turniersiegen unterm Hallendach. Nach zwei Supercup-Siegen in Folge kündigte Halvestorfs Mittelfeld-Motor Matthias Günzel schon den Hattrick an. Wenn die SSG das dritte Mal triumphieren sollte, dürfen Günzel & Co. den „Pott“ für immer behalten. Doch Pyrmonts Kapitän Sebastian Schmidt dürfte etwas dagegen haben: „Nächstes Jahr sind wir dran!“ Diesmal musste sich die Spielvereinigung im Finale noch mit 2:5 geschlagen geben. Aber das klare Ergebnis spiegelt nicht den Spielverlauf wider, denn die Partie war bis zum Schluss völlig offen. Nach dem 0:1 von Pyrmonts Christopher Loges, drehte Selensky mit einem Doppelpack den Spieß um. Nach dem 2:2 von Loges folgte ein lupenreiner Hattrick von Günzel. Der war nur möglich, weil die Pyrmonter nach dem 2:3 alles auf eine Karte setzten: Für Torwart Stefan Schmidt kam sein Bruder Sebastian als fünfter Feldspieler aufs Parkett. Das leer stehende Tor nutzte Günzel in den Schlusssekunden eiskalt aus. Supercup-Geschichte schrieb auch das kleine Finale, das Bisperode mit 10:4 gegen Emmerthal gewann. Rekord! Ein zweistelliges Ergebnis gab es bei diesem Turnier noch nie. Die Bisperoder Fans, die auch diesmal wieder für Superstimmung sorgten, waren aus dem Häuschen und sangen noch kurz vor Mitternacht an der Theke: „Zehn gegen Emmerthal – schalalalala“ Selbst einige TSG-Spieler bewiesen Galgenhumor und stimmten beim Bierchen mit ein. In den Halbfinals hatten die Kreisligisten zuvor null Chancen: Sowohl für Emmerthal (0:4 gegen Pyrmont) als auch für Bisperode (1:5 gegen Halvestorf) waren die Favoriten eine Nummer zu groß. „Egal, hat trotzdem wieder Spaß gemacht“, sagte Dennis Dröge, der mit dem verletzten Sascha Weiner in der Bisperoder Fankurve mitfieberte. Dort erlebten sie mit, wie ihr Kult-Torwart Heiko Schröer zum Torjäger wurde. Bei der 1:5-Halbfinalpleite gegen Halvestorf erzielte Schröer den umjubelten Ehrentreffer. Es war nicht sein einziger Treffer. Auch beim Rekord-Sieg im kleinen Finale gegen Emmerthal trug sich er sich in die Torjägerliste ein. Die fast 1800 Zuschauer an beiden Tagen sahen übrigens im Schnitt 4,7 Tore pro Spiel – insgesamt waren es 113. Die einzige Rote Karte des Turniers sah der Emmerthaler Daniel Magaschütz – wegen Beleidigung. Nachdem im vergangenen Jahr die Schiedsrichter mit vielen umstrittenen Entscheidungen für mächtig Diskussionsstoff sorgten, gab es diesmal für die Unparteiischen Ralf Krömer, Lennart Braun, Uwe Herrmann, Alexandar Lukic und Robert Schröder von allen Seiten nur lobende Worte. Selbst von Tünderns Trainer Siegfried Motzner: „Die Jungs haben wirklich einen super Job gemacht. Das war klasse.“

Im Scheinwerferlicht fährt SSG-Keeper Fabian Moniac (linkes Foto) mit Bobby-Car aufs Parket. Rechts: Emmerthals Manuel Capobianco lässt sich selbst von der Band nicht stoppen.

Fotos: nls

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