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Dewezet-Supercup: VfR Evesen triumphiert im Finale 3:2 gegen Tündern / Tunc und Piontek als Hauptdarsteller

So feiern die Spezialisten vom Punkt

HAMELN. War das spannend! Der 11. Dewezet-Supercup war wirklich nichts für schwache Nerven.

veröffentlicht am 28.01.2018 um 15:09 Uhr
aktualisiert am 28.01.2018 um 23:20 Uhr

Da ist das Ding: Kapitän Burak Buruk vom VfR Evesen reckt im Kreise seiner Mannschaftskollegen glücklich den Dewezet-Supercup in die Höhe. Foto: aro
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Eben noch himmelhochjauchend, plötzlich zu Tode betrübt. Beim dramatischen Supercup-Finale fiel und stieg das Stimmungsbarometer quasi im Minutentakt. Vor allem bei Tünderns Kapitän Tim Piontek und Evesens Torjäger Caglayan Tunc. Die beiden Hauptdarsteller durchlebten in der denkwürdigen Partie ein einzigartiges Wechselbad der Gefühle. Erst schoss Tunc den VfR in Führung, dann erhielt er eine Zweiminutenstrafe und brachte sein Team damit in arge Bedrängnis, ehe er im fälligen Neunmeterschießen mit seinem Treffer zum 3:2 den frenetisch bejubelten Triumph des Schaumburger Bezirksligisten perfekt machte. Ganz nebenbei flossen so auch noch 1500 Euro Siegprämie in die Mannschaftskasse. Während Tunc das wohlverdiente Bad in der Menge in vollen Zügen genoss, blieb für Piontek spätestens jetzt nur noch die Rolle des tragischen Helden. Kurz vor dem Abpfiff der regulären Spielzeit hatte er für Tündern noch ausgeglichen, dann aber gleich den ersten Strafstoß versemmelt. Der Anfang vom Ende, doch er stand nicht allein da. Auch André Venten und Kris Lennart Müller fehlte das Glück. Nur Ugur Aydin konnte VfR-Torhüter Jannik Willers überwinden.

Flamur Dragusha sichert
Lachem den dritten Platz

Trotz ebenfalls flatternder Nerven agierte Evesen etwas glücklicher und so konnte auch Lennard Heine den Ball im Netz hinter Kolja Kowalski, der später zum besten Keeper des Turniers gewählt wurde, unterbringen. Dem neuen Supercup-Triumphator aus dem Kreis Schaumburg gelang bei seinem ersten Auftritt in der fast ausverkauften Rattenfänger-Halle auch gleichzeitig ein wohl einzigartiger Hattrick. Schon zuvor im Viertelfinale gegen den TSV Pegestorf und im Halbfinale gegen das Überraschungsteam des TSV Bisperode fiel die Entscheidung für die Spezialisten vom Punkt erst im Neunmeterschießen.

Tünderns einziger Treffer im Neunmeterschießen: Ugur Aydin überwindet Jannik Willers. Foto: haje
  • Tünderns einziger Treffer im Neunmeterschießen: Ugur Aydin überwindet Jannik Willers. Foto: haje
Der passte: Caglayan Tunc erzielt das 1:0 im Finale. Foto: aro
  • Der passte: Caglayan Tunc erzielt das 1:0 im Finale. Foto: aro
Enttäuscht nach der Niederlage: Tünderns Kolja Kowalski. Foto: aro
  • Enttäuscht nach der Niederlage: Tünderns Kolja Kowalski. Foto: aro
Ausgleich: Tim Piontek jubelt
  • Ausgleich: Tim Piontek jubelt
Ausgelassen: Ein VfR-Fan. aro
  • Ausgelassen: Ein VfR-Fan. aro
Tünderns einziger Treffer im Neunmeterschießen: Ugur Aydin überwindet Jannik Willers. Foto: haje
Der passte: Caglayan Tunc erzielt das 1:0 im Finale. Foto: aro
Enttäuscht nach der Niederlage: Tünderns Kolja Kowalski. Foto: aro
Ausgleich: Tim Piontek jubelt
Ausgelassen: Ein VfR-Fan. aro

Nicht von Punkt, dafür aber von der Mittellinie, sicherte sich der SV Lachem, der sich zuvor dem HSC BW Tündern im hart umkämpften Halbfinale mit 1:2 beugen musste, im Penaltyschießen gegen Bisperode Platz drei. Das einzige Tor von Flamur Dragusha war auch gleichzeitig noch 1000 Euro wert.

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