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Das Pokalfinale gegen WTW weckt bei Afferdes Coach Axel Marahrens Erinnerungen an 1977

„So etwas vergisst man nicht“

Hameln-Pyrmont. Das Kreispokalfinale zwischen Eintracht Afferde und WTW Wallensen (Sonntag, 14 Uhr, in Aerzen) ist für Axel Marahrens kein Endspiel wie jedes andere. Nicht nur, weil es sein letztes Spiel als Eintracht-Coach ist. Afferdes Trainer ist „ein waschechter Wallenser Junge“, wie er selbst sagt. Und WTW, sein morgiger Endspielgegner, ist sein Heimatklub, mit dem Marahrens vor ziemlich genau 37 Jahren einen seiner schönsten Erfolge als Fußballer feierte: 1977 wurde Marahrens mit Wallensen Kreispokalsieger – und ein Jahr später sogar Meister. „So etwas vergisst man nicht“, sagt Marahrens und schwelgt in Erinnerungen.

veröffentlicht am 07.06.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:53 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

„Damals haben nur Wallenser Jungs für WTW gespielt. Wir waren eine verschworene Gemeinschaft – wie meine Afferder Jungs heute“, so Marahrens. Über 400 Zuschauer pilgerten 1977 zum Kreispokalfinale nach Oldendorf, um das Ostkreisderby zu sehen, das WTW mit 3:1 (2:1) gegen Salzhemmendorf gewann. Für die Wallenser, für die Gunter Stapel (2) und Jörg Steins trafen, gab es bei der Siegerehrung aus den Händen des damaligen Kreisvorsitzenden Karl Budde den Pokal, für die starken Salzhemmendorfer, für die Werner Schmidt mit einem sehenswerten Volleyschuss zwischenzeitlich den Anschlusstreffer zum 2:1-Halbzeitstand erzielte, einen Silberteller. Der Schiedsrichter des 1977er Endspiels war übrigens Andreas Wittrock – der heute Hameln-Pyrmonts Kreisfußball-Boss ist. Dass damals dem WTW-Vorsitzenden Fritz Köhne in der Woche vor dem Finale ein „bekannter Fußballkenner“ das Endspielergebnis („Ihr gewinnt 3:1“) vorhergesagt hat, ist eine kuriose Geschichte am Rande.

Wer morgen das Finale zwischen der Eintracht und WTW gewinnt, ist laut Marahrens völlig offen: „Vielleicht holt Afferde ja den Pokal – und Wallensen schafft am Dienstag die Relegation und steigt in die Bezirksliga auf.“



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