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Auch Emmerthal ohne Chance / Hameln-Pyrmont guckt in die Röhre

Sind unsere Vizemeister aus dem Kreis zu schwach für den Aufstieg?

Fußball (ro). Aufstieg, nein danke! Immer wenn es in der Relegation um Meriten geht, jubeln schon lange nur noch die anderen Kreise. Hameln-Pyrmont guckt in schöner Regelmäßigkeit in die Röhre. Seit einer gefühlten Ewigkeit schaffte kein Kreisliga-Vizemeister mehr im Nachsitzen den Sprung in den Bezirk. Das wird ja fast schon zum Fluch, sagt aber auch vieles über die wohl mangelnde Qualität in der Provinz-Liga aus. Und da auch die Meister meist nur im unteren Tabellendrittel der neuen Spielklasse herumdümpeln, scheint es nicht weit her zu sein, mit dem Basisfußball in Hameln-Pyrmont. Und wer weiß es noch? Zuletzt triumphierte Aerzen im Jahr 2004. Damals gelang dem MTSV als Zweiter hinter Klein Berkel der Sprung in die nach einer Spielreform heute mittlerweile schon entsorgte Bezirksklasse. In die 7. Liga schaffte es bislang noch kein heimischer Vize.

veröffentlicht am 10.06.2012 um 19:03 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 04:21 Uhr

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Nun scheiterte auch noch die TSG Emmerthal mehr oder weniger kläglich mit 0:1 gegen den VfL Dielmissen und einer 0:4-Klatsche in Arnum. „Wir haben uns viel vorgenommen, aber leider auf der ganzen Line versagt“, nahm Kapitän Murat Bendes kein Blatt vor dem Mund. Enttäuschung aber auch beim SSV Königsförde, denn jetzt gibt es keinen Nachrücker mehr von der Leistungsklasse in die Kreisliga. Die TSG-Pleite hat allerdings auch ein paar kuriose Züge. So erzielten Torkönig Michael Jermakowicz und Co. in der Liga zwar märchenhafte 122 Treffer, doch in den wichtigsten Partien herrschte kollektive Ladehemmung im Vorwärtsgang. Getroffen wurde dennoch, aber nur ins falsche Tor. Daniel Wohlleben war der Pechvogel in Arnum. So platzen die Aufstiegsträume fast zwangsläufig. Was bleibt, ist dennoch eine bemerkenswerte Saison. Und auf die können der Trainer-Debütant Roddy Quartey und seine Mannschaft allemal stolz sein.

Nicht zu fassen: Emmerthals Kapitän

Murat Bendes steht die Enttäuschung nach dem verpassten Aufstieg ins Gesicht geschrieben.

Foto: rhs



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