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Heimspiel für Hastenbecks Oberliga-Team / ESV Hameln – Sebbenhausen

Sieg wäre nach Genges Geschmack

Fußball (ako). Endlich, nach fast vier Monaten rollt wieder der Ball am Reuteranger! In der Oberliga der Frauen empfängt der SV Hastenbeck am Sonntag (13 Uhr) den HSC Hannover und möchte nach der 0:2-Auftaktpleite in Hildesheim mit einem Dreier zurück in die Erfolgsspur. Damit könnte sich das Team von Trainer Detlef Genge im Tabellenmittelfeld festsetzen, was natürlich ganz nach seinem Geschmack wäre. „Wir wollen mit einem Sieg vor heimischem Publikum überzeugen. Deshalb dürfen wir den HSC gar nicht erst ins Spiel kommen lassen und müssen von Beginn an selbst die Initiative ergreifen“, gab Genge als Taktik aus.

veröffentlicht am 17.03.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 08:41 Uhr

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In der Landesliga befindet sich der ESV Eintracht Hameln momentan im berühmten Niemandsland der Tabelle. Doch mit einem Heimsieg gegen den Zweitplatzierten SV Sebbenhausen-Balge (Stg., 11 Uhr) könnte die Elf dem von Trainer Markus Mende ausgegebenen Saisonziel ein Stück näher kommen. „Wir haben uns vorgenommen, möglichst unter den ersten vier Mannschaften zu landen. Drei Punkte wären dazu sehr hilfreich.“ Von den vier Winter-Transfers des ESV konnte bisher nur Vanessa Renzie-hausen-Philipps ihr Debüt feiern und erntete prompt ein Lob vom Trainer: „Sie hat ihre Sache wirklich sehr gut gemacht.“ Doch am Wochenende wird sie aus privaten Gründen nicht spielen können.

Für den SC Diedersen steht am Sonntag (11 Uhr) der erste Teil der richtungweisenden Hannover-Spiele auf dem Programm. Die Mannschaft von Coach Alexander Stamm fährt morgen zum 1. FFC Hannover, eine Woche später kommt Hannover 96. „Wenn wir beide Partien gewinnen, hätten wir einen ganz wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt geschafft“, so Stamm. Derzeit trennen Diedersen nur zwei Punkte vom 1.FFC. Ein Sieg in diesem brisanten Abstiegsduell könnte am Saisonende ausschlaggebend werden. „Deshalb müssen wir noch cleverer und konsequenter unsere Torchancen nutzen“, fordert Stamm. Verletzungsbedingt muss er morgen auf Alica Bartling verzichten.

Auch die Bezirksliga startet am Wochenende durch. Aufsteiger Inter Holzhausen will seine perfekte Vorbereitung am Sonntag (11 Uhr) gegen BW Hildesheim beweisen. Für Trainer Mario Reinhold gilt nur eine Vorgabe: „Zu Hause sind drei Punkte Pflicht.“ Verzichten muss er aber längere Zeit auf Laurine Johannes, die sich einen Bändrriss zuzog. Trotzdem erwartet Reinhold eine verbesserte Defensivleistung seiner Mannschaft: „Schließlich haben wir dafür sechs Wochen hart gearbeitet.“

Mit Verletzungssorgen im Gepäck reist Spitzenreiter TSV Nettelrede am Samstag (17.30 Uhr) zum FC Ambergau-Volkersheim. Da auch Vanessa Schrieber, Kira Kröger und Julia Schwekendiek fehlen, schrumpft der Kader auf 13 einsatzfähige Spielerinnen zusammen. Dennoch setzt Trainer Werner Schwekendiek auf Sieg: „Würde ich auf ein Remis spekulieren, geht das garantiert schief.“



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