weather-image
×

Spitzenreiter im Kreisliga-Hit gegen MTSV Aerzen unter Zugzwang / Lachem erwartet Klein Berkel

SG 74 plant schnelle Rückkehr in die Jubelecke

Der Nimbus der Unbesiegbarkeit ist futsch. Die Konkurrenz in der Kreisliga wird den bösen Ausrutscher des Spitzenreiters SG Hameln 74 beim TSV Klein Berkel nicht ohne leichtes Schmunzeln zur Kenntnis genommen haben. Denn nun wissen es alle: Auch Torjäger Mike König und Co. spielen keinen Fußball vom anderen Stern und kochen nur mit Wasser. Das macht wieder etwas mehr Mut im Titelkampf.

veröffentlicht am 06.04.2012 um 15:13 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:49 Uhr

Roland Giehr

Autor

Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Ein ganz besonderes Aha-Erlebnis auch für den Tabellenzweiten MTSV Aerzen, der heute (15 Uhr) zum Spitzenspiel an die Heinestraße reist. Sechs Punkte Abstand sind es noch zwischen beiden Teams. Sollte der freche Aufsteiger aber weiterhin auswärts so stark auftrumpfen und tatsächlich seinen elften Erfolg feiern, dann wird es für die SG 74 noch einmal richtig eng. „Der Gigant ist gestolpert, aber nicht gefallen“, stapelt Trainer Stephan Meyer aber lieber etwas tiefer. Er weiß, dass sein Kollege Paul Bicknell die Woche intensiv genutzt haben wird, um sein Team wieder auf den richtigen Kurs zu bringen.

Die schnelle Rückkehr aus der Frustecke in die Jubelecke hat deshalb oberste Priorität beim Branchenführer von der Heinestraße. Gleichwohl hatte die erste Saisonniederlage auch etwas Gutes für Kapitän Nickolas Bicknell und seine Mitstreiter: Nun brauchen sie unterschwellig nicht mehr darauf zu warten, dass sie irgendwann kommt. Auf sein erstes Tor wartet aber noch Neuzugang Anatoli Deck. Er hofft nun bei seinem Heimdebüt, dass er nach der total verpatzten Premiere in Klein Berkel nicht schon wieder leer ausgeht. „Wenn wir den Spitzenreiter ärgern können, werden wir das tun“, kommen die Aerzener allerdings nicht als willkommener Aufbaugegner für den Primus vorbei.

Um ganz wichtige Punkte im Aufstiegsrennen kämpfen mit dem SV Lachem/Haverbeck und der TSG Emmerthal auch die beiden übrigen Spitzenmannschaften.

Eine undankbare Aufgabe wartet auf Trainer Thomas Fenske vom SV Lachem. Mit dem TSV Klein Berkel reist heute (15 Uhr) erstens sein zukünftiger Klub und zweitens auch noch der stolze Bezwinger der SG 74 an. Das wird sicherlich interessant. „Wir sind aber nicht so vermessen zu glauben, dass wir nun auch Lachem besiegen. Gegen eine weitere Überraschung hätten wir aber nichts“, meint TSV-Sprecher Dirk Gelhaar. Mit klaren Zielen stellt sich der Dritte TSG Emmerthal dagegen heute (15 Uhr) beim WTW Wallensen vor. „Wir wollen zurück auf den Relegationsplatz zwei, dafür benötigen wir einen Dreier“, gibt Kapitän Murat Bendes die Parole aus.

So war es in dieser Saison immer an der Heinestraße, und so soll es auch heute gegen Aerzen sein: Die drei Hamelner (v.l.) Felix Forche, Eduard Mittelstädt und Scott Creighton wollen Tore des Spitzenreiters SG 74 bejubeln.

Foto: nls



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2020
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt